Naturnah gestaltetes Donauufer in Offenhausen

Flora und Fauna bieten neue Lebensräume

Am Donnerstag, 16. Mai, wurde das neue und naturnah gestaltete Donauufer im Bereich des Neu-Ulmer Herbelhölzles offiziell eingeweiht. Bereits im Dezember wurde hier eine rund 50 Meter lange Kiesfläche hergestellt.

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Bild: Stadt Neu-Ulm
Diese soll zur Standortvielfalt und zur ökologischen Aufwertung des Bereichs beitragen und dem Ufer seinen natürlicheren Charakter zurückgeben. Die Kiesbank dient Kleinstlebewesen, Fischen und Wasservögeln als neuer Lebensraum.

Das Projekt  „Naturnahe Ufergestaltung im Bereich Herbelhölzle“ ist Teil des LEADER-Kooperationsprojekt „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! und Wertach erleben!“. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Die LEADER-Förderung liegt bei 60 Prozent, die Lechwerke und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm beteiligen sich gemeinsam mit 10 Prozent. Der Anteil der Stadt Neu-Ulm liegt mit rund 9.000 Euro bei 30 Prozent.

Hintergrund:

Die Begradigungen der Flüsse im 19. Jahrhundert haben dazu geführt, dass ökologisch wertvolle Lebensräume verschwunden sind und der Zugang zu Flüssen, auch der Donau, nur noch erschwert beziehungsweise gar nicht mehr möglich war. Ziel des LEADER-Projekts ist es daher, Flüsse wieder möglichst naturnah zu gestalten und hierdurch auch für die Bevölkerung erlebbar zu machen. Gleichzeitig sollen die Fließgewässer ökologisch aufgewertet werden. Neugewonnene Kiesflächen sollen der Flora und Fauna neue Lebensräume bieten. Amphibien und Fischen dienen sie als Laichhabitate, Wasservögeln als Brutplätze.