ratiopharm ulm siegt im Derby gegen Ludwigsburg

Geburtstagsgeschenk für Ulmer Head Coach

Mit einem 92:95 Sieg beim Derby in Ludwigsburg beschenkten die Spieler von ratiopharm ulm ihren Head Coach Thorsten Leibenath zu seinem 44. Geburtstag.

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Bild: Magda Wietrzykowska

Ulmer Mannschaft mit „großen Charakter“

„Die Mannschaft hat mich und vor allem sich heute mit dem Derbysieg beschenkt“, freut sich Leibenath über die Leistung seines Teams. „Das Team hat heute großen Charakter gezeigt“ so der Coach. Sie profitierten von insgesamt 45 Freiwürfen die durch 35 Ludwigsburger Fouls entstanden sind. Mit einer Trefferquote von 80 Prozent versenkten die Ulmer ihre Freiwürfe, während auf der Seite der Ludwigsburger Konstantin Klein kurz vor Schluss beim Wurf Nerven zeigte. Nachdem sie mit 13 Punkten zurücklagen, erhöhten die Ulmer in der zweiten Hälfte ihre Intensität in der Defensive. „Der Coach hat uns in der Halbzeit noch einmal an die Bedeutung der Partie erinnert und wir haben uns alle zusammengerauft“, so der Ulmer Topscorer Javonte Green, der seinen 21 Punkten vier Steals hinzufügte. Am kommenden Samstag wartet mit Würzburg der nächste Big Point Gegner auf ratiopharm ulm.

Hausherren überlegen

Für Bogdan Radosavljevic, der von Leibenath nicht gegen seinen Ex-Club aufgestellt wurde, rückte Gavin Schilling in die Starting Five. Und dieser sorgte nach gewonnenem Sprungball und einen Offensivrebound früh für die 4:0 Führung. Die Ulmer verteidigten in der Anfangsphase aufmerksam, doch nach drei Dreipunktewürfen drehten die Gastgeber die Partei zu einem 25:14. Zum Schluss des ersten Viertels erzielte Ludwigsburgs Owen Klassen den fünften Dreier zum 28:20, während auf der Ulmer Seite lediglich einer von sechs Distanzwürfen versenkt wurde.           
Auch im zweiten Viertel waren die Ludwigsburger stärker. Nach dem neunten Dreier lag ratiopharm ulm mit 38:25 hinten.
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Doch nicht nur in Sachen Distanzwürfe waren sie überlegen. Das Rebound-Duell (18:14) sprach genauso für die Gastgeber, wie die Turnover-Statistik (2:7). Bei einem Stand von 53:40 lag Leibenath bei seiner Kabinenansprache besonderen Wert auf die Verteidigung.  

Kabinenansprache zeigt Wirkung

Und das Gesagte wurde umgesetzt. Die Ulmer ließen die Heimmannschaft erst nach sechs Minuten aus dem Feld treffen. 16 Punkte erzielten die Gäste, während die Ludwigsburger zwei Mal aus der Distanz trafen und gingen in der 24. Minuten mit 55:56 in Führung. Ulm war nun in der Partie und die Ludwigsburger wurden nach einer sicheren ersten Hälfte, mit nur zwei Ballverlusten, unsicher und verloren allein im dritten Viertel neun Mal den Ball. Mit 28:9 ging das vorletzte Viertel an die Gäste aus Ulm.

Ulmer retten Führung ins Ziel

Die Ludwigsburger kamen aber zurück in die Partie. Nach drei Turnover kamen die Hausherren zu einem 69:70. Doch die Ulmer blieben in Führung. Auch als Ludwigsburgs Crawford 90 Sekunden vor Schluss einen Dreier versenkte, hatten die Ulmer noch vier Punkte Vorsprung. Der Fehlwurf von Klein ließ keine Spannung mehr zu und die Partie endete mit einem starken Block von Patrick Miller gegen Kelan Martin.