ratiopharm ulm trifft auf s.Oliver Würzburg

Ulmer wollen weiteren Schritt in Richtung Postseason machen

Im Hinspiel gegen Würzburg zeigte ratiopharm ulm eine der besten Leistungen der bisherigen Saison. 14 Steals und ein 360-Grad-Dunk von Javonte Green legten den Grundstein für den 99:77 Sieg. Schafft man es vor heimischen Publikum eine ähnliche Leistung aufs Feld zu bringen, macht man gegen den Tabellennachbarn einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Postseason.

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Bild: Magda Wietrzykowska

Würzburger mit hoher Assistquote und Doppelbelastung

Mit 22 Assists verteilten die Würzburger die drittmeisten Bälle der Liga. Sieben der letzten zehn Spiele konnten sie für sich entscheiden und dass obwohl sie mehrmals zurücklagen. Trainer Dennis Wucherer sieht sein Team nach dem gewonnenen Europe Cup Spiel in Verse zwar im „roten Bereich“, dennoch steckt das Team die Doppelbelastung gut weg.

„Würzburg wie im Hinspiel auf dem falschen Fuß zu erwischen“

Thorsten Leibenath weiß zwar um die Qualitäten der Würzburger, zeigt sich aber dennoch optimistisch. „Würzburg hat sich in den letzten drei Monaten sehr gut entwickelt und sie werden auch ihre Lehren aus dem Hinspiel ziehen. Aber auch wir entwickeln uns in die richtige Richtung. Die letzten vier Partien waren kämpferisch sicherlich gut. Ich erwarte für Samstag also eine enge Kiste, bei der wir uns nicht darauf verlassen können, Würzburg wie im Hinspiel auf dem falschen Fuß zu erwischen“, so der Ulmer Coach.

Fotu könnte gegen Würzburg spielen

Ein Mann wird sich wohl besonders auf die Partie gegen Würzburg freuen. Forward Isaac Fotu wird höchstwahrscheinlich nach seiner Verlutzung wieder Spielen können. „Es ist toll, wieder auf dem Feld zu stehen. Ich habe es gehasst, nur zusehen und meinem Team nicht helfen zu können. Zwei Monate sind eine lange Zeit – ich bin aktuell vielleicht bei 80 Prozent meiner Leistungsfähigkeit. Aber es wird besser – Schritt für Schritt“, freut sich der Center.