Trautes Heim oder Glück allein? Sind wir bereit für eine gemeinsame Wohnung?

Der Schlüssel zum Glück passt nicht in jedes Schloss

Der Freund, der einst so elegant vor einem in der Bar saß und all die charmanten Sachen sagte, erweist sich nun als unfähig, sein Geschirr in die Spülmaschine zu räumen. Er auf der anderen Seite wundert sich über das Arsenal an Gesichtsmasken und die Anzahl an Kuschelsocken.

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Bild: Adobe Stock / Mediteraneo
Sind Paare jetzt noch fähig, ihrem Partner einen Blick voller Liebe zu schenken, dann war es eine gute Idee, zusammenzuziehen. Wir verraten Ihnen sieben Anzeichen, dass auch Sie bereit für eine gemeinsame Wohnung sind.

7 Anzeichen

1. Sie genießen die gemeinsame Zeit
… und können gar nicht genug voneinander bekommen. Auch nach dem gemeinsamen Besuch bei der lieben Familie brauchen Sie keine Auszeit und freuen sich auf einen gemeinsamen Abend. Ob Ihr Partner da ist oder nicht, ändert nichts daran, dass Sie ganz Sie selbst sein können und sich wohlfühlen. Trotzdem akzeptieren Sie den Freiraum, damit jeder von Ihnen seinen Bedürfnissen nachgehen und die Beziehung zu sich selbst pflegen kann.

2. Kosten
Sie zahlen die doppelte Miete und hocken dabei sowieso nur zusammen in einer Wohnung. Außerdem nervt Sie die ständige Fahrerei, denn die verplemperte Zeit im Auto würden Sie lieber zusammen verbringen.

3. Sie vermissen Ihren Partner
…, wenn er nicht bei Ihnen is(s)t, schläft oder ständig das Licht anlässt.

4. Geld ist kein Streitthema
…, denn Sie haben annähernd dieselben Vorstellungen, wofür Geld ausgegeben werde sollte und wofür nicht.

5. Die Schwächen Ihres Partners sind Ihnen bewusst
… und Sie haben nicht das Gefühl, in eine Papiertüte atmen zu müssen, wenn Sie diese jeden Tag erleben würden.

6. Sie sind bereit Kompromisse einzugehen
Sei es bei der Einrichtung der Wohnung, beim Essen oder beim Hausputz: Sie kommen damit zurecht, dass Sie nicht mehr für sich allein verantwortlich sind und passen sich dementsprechend an. Tipp: Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie die Lavendelsäckchen Ihrer Partnerin im Schlafzimmer mögen müssen. Aber versuchen Sie auf Dinge zu achten, die wirklich tragend für Ihre Beziehung sind.

7. Lange Reisen verklären Ihren Blick
…, denn so schön war die Zeit, an der Sie mit Ihrem Partner 24 Stunden am Stück zusammen waren.

Was ändert sich mit einer gemeinsamen Wohnung?

Eine gemeinsame Wohnung zu mieten ist ein aufregendes Ereignis. Sollten Sie sich also dazu entscheiden, eine gemeinsame Wohnung zu suchen,kann Ihnen der Hausverwalter GCP mit Sicherheit weiterhelfen, das passende Zuhause zu finden. Auch für Paare bietet GCP bezahlbare zwei oder drei Zimmer Wohnungen in vielen deutschen Großstädten an.

Ihr Partner ist ein Mensch
Die langen blonden Haare überall auf den schwarzen Fliesen, Geräusche, die Sie vorher mit Ihrem Partner noch nie in Zusammenhang gebracht haben – ja, Ihr Partner ist kein Heiliger und Ihre Partnerin duftet morgens nicht immer nach Pfefferminzdragees.

Vorteil: Sie kennen ihn oder sie jetzt so gut wie keinen anderen Menschen und lieben sich trotzdem. Das Gefühl, so respektiert und geliebt zu werden, ist eines der schönsten auf dieser Welt.

Nachteil: Sie kennen ihn oder sie jetzt so gut wie keinen anderen Menschen. Das lässt die romantische Stimmung manchmal etwas ins Wanken geraten.
Tipp: Ab und zu hinreißend sein und sich Mühe geben wirken Wunder.

Immer verfügbar sein
Egal, ob für Gespräche oder gemeinsames Faulenzen auf der Couch: Der Partner ist jetzt da und das wird auch so bleiben.

Vorteil: Sie wissen, dass Zuhause jemand auf Sie wartet und Sie nicht allein einschlafen werden. Hatten Sie mal einen schlechten Tag, so kann Ihr Partner dafür sorgen, dass der Abend umso schöner wird.

Nachteil: Die Beziehung wird selbstverständlich – ein wunderbarerer Nährboden für die Biester namens Alltag und Faulheit.

Der Couchpotato-Effekt
Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Paare mehr Zeit auf der Couch verbringen als in einem Club. Und wenn man dann auch noch zusammenwohnt und eigentlich überhaupt nicht mehr die Wohnung verlassen muss, um den Partner zu sehen, dann ist das oft das Todesurteil für gemeinsame Unternehmungen.

Tipp: Steuern Sie bewusst gegen und machen Sie regelmäßige Unternehmung in die „Welt da draußen“.
Selbsttest: Sind Sie bereit für eine gemeinsame Wohnung?

1.     Wie lange sind Sie schon mit Ihrem Partner zusammen?
2.     Verspüren Sie eine gewisse Unruhe?
3.     Wie schätzen Sie Ihren Partner als Mitbewohner ein?
4.     Verstehen Sie Frage zwei?
5.     Was stört Sie an Ihrem Partner?
6.     Müssen Sie bei der Vorstellung der Macken Ihres Partners lächeln?
7.     Wieviel Habseligkeiten Ihres Partners befinden sich jetzt gerade in Ihrer Wohnung?
8.     Stellen Sie sich vor, Sie wohnen bereits zusammen. Was wäre dabei das Schlimmste, was das Schönste für Sie?
9.     Haben Sie beide bereits über ein gemeinsames Zuhause gesprochen?
10.   Was denken Sie, wenn Sie sich diese ganzen Fragen durchlesen? Seien wir ehrlich: Wenn Sie beide wollen, warum lesen Sie dann noch und suchen nicht schon längst? Wir wünschen Ihnen den größten Spaß, eine gute Portion Glück und immer eine volle Zahnpastatube!