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Umstrittene Fußball-WM 2022 in Katar

Geld statt Moral?

Die Liebe zum Fußball ist eine Liebe fürs Leben. Fußball ist Spiel, Kultur, Lebenseinstellung und vieles mehr. Doch manchmal stehen bei größeren Sportveranstaltungen nicht nur diese Punkte im Fokus, sondern auch der moralische Aspekt.

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Bild: adobe.stock/matpit73/367065752
Zu den positiven Aspekten zählen unter anderem auch Sportwetten und Anbieter wie zum Beispiel kelbet.de, die seit Jahren einen enormen Wirtschaftsfaktor für die Sportnation Deutschland darstellen. Unter anderem teilte das Statistische Bundesamt mit, dass die öffentlichen Kassen im Jahr 2019 rund zwei Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten und Co. eingenommen hatten. In diesem Jahr wartet ein großes, außergewöhnliches und sehr umstrittenes Fußball-Highlight mit Pandemie Bedingungen auf uns. Doch die Frage ist: Was ist der richtige Umgang mit dieser besonderen Weltmeisterschaft?

Marketing-Maschine Katar im Fokus
Seit Jahren steht der WM-Gastgeber Katar im Fokus der Medien. Für viele ist das diesjährige WM-Land nämlich eine große Marketing-Maschine, welches überhaupt nichts mit Fußball verbindet und skrupellos handelt. Menschenrechtsorganisationen wurden auf das Land aufmerksam, da zahlreiche Arbeitsmigranten ausgebeutet und missbraucht wurden und werden. Beim Bau der Fußball-Stadien sind nämlich Berichten zufolge tausende Gastarbeiter ums Leben gekommen, um das Sportereignis professionell auszurichten. Zudem werden dem Wüstenstaat nicht nur Korruption vorgeworfen, sondern auch eine extreme Verachtung gegenüber Homosexuellen und Frauen.
 
Zahlreiche Protestaktionen in Bezug auf die diesjährige WM
Bereits im März 2021 hatten sich mehrere Nationen, darunter auch Deutschland, zum Start der WM-Qualifikationen in Europa für Menschenrechte eingesetzt und mit Protestaktionen ihren Standpunkt klar gemacht. Daraufhin wies Katars Regierungsmitglied Scheich Thamer Al Thani auf „bedeutende“ Fortschritte hin und forderte, dass sich die Fußballverbände, Fanverbände und Spieler mit Katar auseinandersetzen sollen, um den Prozess zu verstehen, den das Land durchlaufen muss, um seine Arbeitsgesetze zu überarbeiten. Diese Aussage wurde jedoch sehr kritisch beäugt, da die Reformen allzu häufig nur unzureichend umgesetzt werden.
 
Ein weiterer umstrittener Punkt ist, dass die Spiele aufgrund der extrem hohen Temperaturen erst vom 21. November bis 18. Dezember 2022 gespielt werden. Demnach muss mitten in der Weihnachtszeit der Nachfolger von dem Titelverteidiger Frankreich gesucht werden.
 
Sportereignis mit einem faden Beigeschmack
Wenn wir uns jedoch nur den Sport anschauen, dann verspricht die WM ein herausragendes Turnier zu werden. Doch es darf auf keinen Fall vergessen werden, dass dieses Spektakel einen sehr faden Beigeschmack mit sich bringt, denn das Sportereignis WM 2022 hat bereits sehr viel Leid verursacht. Die Rufe nach einem Boykott werden deshalb immer lauter. Doch bringt das Ganze etwas? Denn die große Frage, die sich bei diesem ganzen Thema stellt, ist: Wer steht in der Verantwortung? Sind es die Fans, die Mannschaften oder doch die Medien? Wir werden auf jeden Fall sehen, was das Spektakel noch so mit sich bringt und wie das Turnier ausgehen wird. Klar ist, dass auf keinen Fall Scheuklappen getragen werden dürfen, wenn es um Menschenleben geht.