Wasser, Wildnis und Weltkulturerbe: Das sind die Plitvicer Seen

Kroatisches Paradies

Paradiese gibt es viele auf dieser Welt. Eines davon liegt mitten im Herzen von Europa. Der Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien verzaubert die Besucher und lässt sie sprachlos zurück.

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Das Paradies liegt ganz nah: Die Plitvicer Seen in Kroatien
Bild: Lattasit Laohasiriwong/ Shutterstock.com

Der Nationalpark Plitvicer Seen gehört sicherlich zu den Must-See-Places für Naturliebhaber. Das Schöne: In nur zwei Flugstunden ist man dort - am Ende der Welt, und es liegt mitten in Kroatien.

Es müssen nicht immer die verwunschenen Wälder Neuseelands sein oder der wilde Amazonas. Die Plitvicer Seen in Kroatien können es mit diesen Orten allemal aufnehmen. Schon vor einigen Jahren wurde der Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Allein 90 Wasserfälle stürzen dort in die Tiefe, 50 Kilometer Wanderwege schlängeln sich durch die Wildnis und zahlreiche Höhlen wollen erkundet werden.

Die Eintrittspreise variieren

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Zadar, Zagreb und Rijeka. Am besten mietet man sich für die Anreise ein Auto, aber auch per Bus lässt sich der Nationalpark bequem erreichen. Bei rund einer Million Besucher jährlich, lässt sich nicht mehr wirklich von Idylle sprechen. Plant man einen Rundgang, ist ein möglichst früher Start von Eingang 2 empfehlenswert: Kürzere Besucherschlangen, weniger Stress, mehr Idylle!

Im Park angekommen, verlaufen sich die Massen aber schnell. Natürlich sind die Aussichtsplattformen am Kozjak-See und der große Wasserfall Veliki Slap bei den meisten die erste Anlaufstelle - folglich kann es schon mal eng zugehen. Aber auf den unzähligen, gut ausgeschilderten Wanderwegen kann man anderen Besuchern bei Bedarf aus dem Weg gehen.

Die Eintrittspreise variieren je nach Saison. In den Wintermonaten zahlen Erwachsene 55 Kuna (ca. 7,50 Euro), im Frühling und Herbst sind es 150 Kuna (ca. 20 Euro). Ein bisschen teurer wird es in der Hauptsaison (Juli bis September): 250 Kuna (ca. 34 Euro). Kinder bis sieben Jahre zahlen nichts. Wer den Nationalpark einmal gesehen hat, wird den Anblick nicht so schnell vergessen - egal ob Haupt- oder Nebensaison.

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