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Zahlt sich die Investition von Amazon in Sportübertragungen aus?

Streaming-Dienste auf der Überholspur

In den letzten Jahren hat sich der Medienkonsum stark gewandelt. Durch die stetig ansteigenden Übertragungsraten läuft heute fast alles über das Internet. So sind Satelliten-, Kabel- oder Antennenempfang in den hoch entwickelten Ländern Auslaufmodelle.

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Bild: AdobeStock_322828032 / Dziurek
An ihre Stelle rückt das Streaming. Heute kann fast jeder mit Internetzugang Abonnements für unterschiedliche Streaminganbieter abschließen. Hier hat der Endverbraucher die Qual der Wahl. Während Disney und Netflix auf Filme, Serien und Dokumentationen setzen, sind bei Anbietern wie Amazon und DAZN auch Sportübertragungen in den verschiedenen Paketen enthalten.

Besonders Amazon setzt mit seinem Portal Prime Video auf den Sport. Neben dem Einkauf und der Produktion verschiedener Dokumentation aus dem Bereich des Sports bietet der Tech-Gigant auch immer mehr Sportübertragungen an. Dabei hat Amazon in den letzten zwei Jahren die Schwäche der durch Corona gebeutelten traditionellen Rechteinhaber ausgenutzt und einige Lizenzen zu einem relativ geringen Preis übernommen. Auf Prime sind aktuell unter anderem Spiele der La Liga, der Ligue 1, der Premier League und der 1. Bundesliga zu sehen. Auch ATP-Tennis, und ab nächster Saison die NFL gehören zum Rechtepaket des Unternehmens.

Mit den hohen Investitionen in den Sport, speziell in Europa, baut Amazon seine Marktmacht aus. Kein Nationaler Fernsehsender kann nur annähernd finanziell mit Amazon mithalten. Mit den Übertragungen von Livesport und den verschiedenen Dokumentationen über Sportler oder Proficlubs erhöht das Unternehmen von Gründer Jeff Besoz die Akzeptanz gegenüber dem IT-Riesen. Dabei ziehen auch Produktionen wie die Dokumentationen „Rooney“ über die englische Fußballlegende Wayne Rooney oder „Lioness: The Nicola Adams Story“, die über den Alltag des britischen Boxchamps Adams berichten, Zuschauer an, die nicht unbedingt an Livesport interessiert sind.

Experten gehen davon aus, dass Amazon nicht zu stoppen ist und in den nächsten Jahren die meisten Lizenzen für große Profiligen erwerben wird. Profisport hat sich auch in der Corona Pandemie als relativ krisensicher gezeigt und wird auch in Zukunft sehr viele Fans an die Bildschirme locken. Neben den traditionellen Sportfans schauen auch immer mehr Menschen die Wetten auf den Sport abschließen Livespiele im Fernsehen oder Internet und sorgen für weiteres Wachstum.

Insgesamt gesehen, scheinen sich die Investitionen von Amazon auszuzahlen. Der Umsatz des Unternehmens steigt stetig an und die Zahl der Abonnenten für das „Prime-Abo“ schießt durch die Decke. Der Umsatz steigerte sich im vergangen Jahr um mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei stieg die Zahl der Abonnenten sogar um etwa 30 Prozent auf rund 200 Millionen Abonnenten.

Da Amazon gerade erst beginnt, den europäischen Sportmarkt zu erobern, ist noch nicht genau abzuschätzen, wie viel das Unternehmen von der aktuellen Strategie profitieren wird. Es ist aber klar, dass die Marktmacht der Amerikaner auch in Europa stetig steigt. Gut möglich, dass in Zukunft mehr Exklusivlizenzen wie die für die französische Ligue 1 an Amazon gehen und somit die Fans, die Livespiele sehen wollen, keine andere Wahl mehr haben, als Prime Video zu abonnieren.