Kunst trifft KI – Mensch im Mittelpunkt
Algorithmus oder Augenmaß?
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) sorgt derzeit für eine Mischung aus Goldgräberstimmung und Existenzangst. Besonders in der Medien- und Kreativ-branche überschlagen sich die Ereignisse: Spätestens, seit die neue Generation von KI-Videosoftware wie Sora oder Veo fotorealistische Welten in Sekunden erschafft, stellt sich die Systemfrage: Wo bleibt der Mensch? Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern grei-fen diese Debatte auf und laden am Donnerstag, den 16. April 2026, zur Premiere eines außergewöhnlichen Event-Formats in den Augsburger TONI Park ein.
Unter dem Titel „Kunst trifft KI – Mensch im Mittelpunkt“ initiiert Elisabeth Baerwindt, Ressortleiterin für Innovation & Ressourcen bei den Wirtschaftsjunioren Bayern, einen Dis-kursraum, der über das rein Technische hinausgeht. Es geht um Sinn, Verantwortung und die Frage, ob Intuition durch Code ersetzbar ist.
Zwischen Effizienz und Emotion: Ein Abend der Kontraste
„Wir erleben gerade eine digitale Disruption, die nicht nur unsere Arbeitsweise, sondern unser Selbstverständnis als Kreative und Unternehmer herausfordert“, erklärt Elisabeth Baer-windt, die den Abend konzipiert hat und moderieren wird. „Während die Industrie auf maxi-male Effizienz durch Algorithmen drängt, wollen wir den Fokus zurück auf das Unverwech-selbare lenken: die menschliche Emotion und Intuition.“
Kunst entsteht live beim Event
Das Besondere an der Veranstaltung im TONI Park: Die Theorie wird direkt mit der Praxis konfrontiert. Während auf dem Podium über die Auswirkungen von KI debattiert wird, entsteht im Raum parallel ein physisches Kunstwerk. Die Künstlerin Anne Zimmermann wird live auf die Impulse des Abends reagieren und die Diskussionen in Farben und Formen auf die Lein-wand bannen – unter direkter Beteiligung des Publikums. Ein bewusster Gegenentwurf zur sterilen Perfektion generativer KI-Bilder.
Drei Impulse, eine Mission: Die Speaker des Abends
Das Programm vereint unterschiedliche Perspektiven aus Theorie und Praxis:
• Rosa-Maria Kufner beleuchtet das Spannungsfeld „Kunsttheorie & KI“. Sie hinter-fragt, was Originalität im Zeitalter der unendlichen Reproduzierbarkeit bedeutet.
• Christian Loritz widmet sich der praktischen Anwendung unter dem Titel „KI sinnvoll nutzen: Hilfe statt Abhängigkeit“. Sein Fokus liegt auf der Souveränität des Nutzers gegenüber der Maschine.
• Alexander Pischel wagt den Blick in die Zukunft der Content-Erstellung: „Vom KI-Klon zur Kreation“. Er thematisiert die Chancen und Risiken, wenn virtuelle Identitäten und reale Schöpfer verschmelzen.
Premiere in Augsburg: Ein Zeichen für den Medienstandort
Dass die Wahl für die Premiere dieses Formats auf Augsburg gefallen ist, ist kein Zufall. Als bedeutender Medien- und Technologiestandort in Bayern bietet die Fuggerstadt den idealen Nährboden für diesen interdisziplinären Dialog.
Über die Wirtschaftsjunioren Bayern
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern sind der größte Verband junger Unternehmer und Füh-rungskräfte im Freistaat. Mit ihrem Engagement in den Bereichen Bildung, Innovation und Unternehmertum setzen sie Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Das Ressort Innova-tion & Ressourcen unter der Leitung von Elisabeth Baerwindt widmet sich speziell der Frage, wie technologische Fortschritte menschenzentriert gestaltet werden können.
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Eckdaten zur Veranstaltung:
• Datum: Donnerstag, 16. April 2026
• Ort: TONI Park, Melli-Beese-Straße 3, 86159 Augsburg
• Zeit: Einlass 18:00 Uhr | Beginn 18:30 Uhr
• Teilnehmer: Max. 50 (Limitierte Plätze)
• Anmeldung: https://intern.wjbayern.de/?veranstaltung=128702



