
Bild: wasichanhatte
Neue Galerie im Höhmannhaus
Maximilianstraße 4886150 Augsburg
Wanderausstellung „Was ich anhatte…“
Welche Kleidung trug eine Frau, als sie sexualisierte Gewalt erlebt hat? Die Wanderausstellung „Was ich anhatte…“macht anhand von Kleidungsstücken und persönlichen Geschichten sichtbar, dass sexualisierte Gewalt nichts mit der Kleidung, dem Auftreten oder dem Verhalten der Betroffenen zu tun hat.
Vom 13. bis 27. September ist die Ausstellung in der Neuen Galerie im Höhmannhaus zu sehen. Augsburg ist damit die 70. Station der Ausstellung, die seit 2020 an zahlreichen Orten in ganz Deutschland gezeigt wird.
Die Exponate stehen stellvertretend für die Erfahrungen von zwölf Frauen. Sie geben Einblicke in persönliche Erlebnisse und laden dazu ein, sich mit verbreiteten Vorurteilen und sogenanntem Victim Blaming, also der Schuldzuweisung an Betroffene, auseinanderzusetzen. Ziel der Ausstellung ist es, für sexualisierte Gewalt und ihre Folgen zu sensibilisieren und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema zu stärken.
Offizielle Eröffnung
Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, 15. September 2026, um 17 Uhr statt. Gemeinsam mit Beatrix Wilmes, Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung, eröffnet Oberbürgermeister Dr. Florian Freund die Ausstellung. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats, des Präventionsrats Augsburg sowie des Netzwerks Istanbul-Konvention nehmen an der Eröffnung teil.
Begleitprogramm mit Vorträgen und Workshops
Ergänzend zur Ausstellung bietet das Büro für Kommunale Prävention der Stadt Augsburg ein umfangreiches Begleitprogramm an. Vorträge und Workshops beschäftigen sich unter anderem mit Täterarbeit, K.-o.-Tropfen, Vergewaltigungsmythen sowie Präventions- und Opferschutzarbeit.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Ausstellung gemeinsam mit Fachkräften zu besuchen und sich dabei fachlich begleiten zu lassen.
Der Eintritt zur Ausstellung und die Teilnahme an allen zugehörigen Angeboten sind kostenfrei.



