Die deutsche Nationalelf verliert das letzte Gruppenspiel
Die Partie gegen Ecuador geht mit 1:2 verloren
Deutschland hat das letzte Gruppenspiel der Weltmeisterschaft mit 1:2 gegen Ecuador verloren. Sportlich hatte die Partie für die DFB-Auswahl nur noch begrenzte Bedeutung, denn der Gruppensieg und damit das Ticket für die K.-o.-Runde standen bereits vor dem Anpfiff fest. Dennoch wollte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren – doch gegen hochmotivierte Südamerikaner entwickelte sich eine Partie, in der Deutschland zunehmend den Zugriff verlor.
Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Südamerikaner immer mehr die Initiative. Ecuador überzeugte mit großem Kampfgeist, hoher Laufbereitschaft und starker Technik, setzte die deutsche Defensive früh unter Druck und zwang sie immer wieder zu Fehlern. Der verdiente Lohn folgte bereits in der ersten Halbzeit mit dem Ausgleich, nachdem die DFB-Abwehr nicht konsequent klären konnte.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Aufgabe für Deutschland noch schwieriger. Ecuador zog sich nun tief zurück, verteidigte äußerst kompakt und ließ den Deutschen kaum Räume. Zwar hatte die Nagelsmann-Elf deutlich mehr Ballbesitz, doch gegen die dicht gestaffelte Defensive fehlten Tempo, Ideen und die entscheidenden Pässe in die Tiefe. Immer wieder blieb der letzte Ball hängen oder wurde von den zweikampfstarken Ecuadorianern abgefangen.
Während Deutschland vergeblich nach einer Lücke suchte, blieb Ecuador über Konter und Standards gefährlich. Rund eine Viertelstunde vor Schluss fiel schließlich die Entscheidung: Nach einer Standardsituation landete der Ball vor den Füßen von Gonzalo Plata, der eiskalt zum 2:1 einschob und damit die Partie zugunsten der Südamerikaner drehte.
Für Deutschland bleibt die Niederlage ohne größere sportliche Folgen. Der Gruppensieg war bereits zuvor gesichert, sodass die DFB-Elf dennoch als Erster in die K.-o.-Phase einzieht. Das Spiel dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann jedoch wichtige Erkenntnisse geliefert haben: Gegen leidenschaftlich verteidigende Gegner und kompakte Defensivreihen fehlten über weite Strecken Präzision, Durchschlagskraft und die notwendige Konsequenz im eigenen Spiel. Vor dem Sechzehntelfinale dürfte diese Niederlage daher vor allem als Warnschuss zur rechten Zeit dienen Internationale Pressestimmen
Reuters (Großbritannien):
„Ecuador feierte den größten WM-Sieg seiner Geschichte und kämpfte sich nach frühem Rückstand eindrucksvoll zurück.“
New York Post (USA):
„Ecuador schockt Deutschland mit einem Comeback-Sieg und hält den Traum vom Weiterkommen am Leben.“
Bavarian Football Works (USA):
„Deutschland offenbarte trotz des frühen Führungstores ungewohnte Schwächen in der Defensive und wurde für seine Fehler bestraft.“
Sportschau (Deutschland):
„Zu viele Aussetzer – das DFB-Team verliert verdient gegen giftige Ecuadorianer.“




