KI zum Anfassen: NCS feiert ein Jahr Ulm mit Kongress rund um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz

Fachvorträge, praxisnahe Einblicke und ein humanoider Roboter als besonderer Gastgeber: Beim „KI Kompass 2026“ brachte das IT-Systemhaus NCS Experten, Kunden und Partner in der ratiopharm arena zusammen.

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt in rasantem Tempo. Doch welche Anwendungen bringen Unternehmen tatsächlich weiter? Welche rechtlichen Vorgaben müssen beachtet werden? Und welche technischen Voraussetzungen braucht es für einen erfolgreichen Einsatz? Antworten auf diese Fragen lieferte der „KI Kompass 2026“, zu dem die NCS Ulm GmbH am Donnerstag in den Business Club der ratiopharm arena eingeladen hatte. Für das Augsburger IT-Systemhaus war die Veranstaltung zugleich ein besonderer Meilenstein: Vor genau einem Jahr eröffnete NCS seinen Standort in Ulm. Gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern und langjährigen Wegbegleitern wurde auf die erfolgreiche Entwicklung des Standorts zurückgeblickt – und gleichzeitig der Blick nach vorne gerichtet.

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Zum einjährigen Bestehen des Standorts Ulm lud das Augsburger IT-Systemhaus NCS Kunden, Partner und Wegbegleiter in die ratiopharm arena ein.Bild: Nina Königs
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Buddy entwickelte sich zum Publikumsliebling und war eines der beliebtesten Fotomotive des Nachmittags.
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Nico Schneider, Geschäftsführer der NCS Ulm GmbH, blickte auf das erfolgreiche erste Jahr des Standorts zurück.
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Buddy entwickelte sich zum Publikumsliebling und war eines der beliebtesten Fotomotive des Nachmittags.
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Buddy entwickelte sich zum Publikumsliebling und war eines der beliebtesten Fotomotive des Nachmittags.
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Buddy entwickelte sich zum Publikumsliebling und war eines der beliebtesten Fotomotive des Nachmittags.

Bereits beim Betreten des Business Clubs wurde deutlich, dass es beim KI Kompass 2026 nicht nur um Vorträge und Präsentationen gehen sollte. Stattdessen wurde Künstliche Intelligenz unmittelbar erlebbar gemacht – und zwar durch „Buddy“, einen humanoiden Roboter, der eigens als Mitarbeiter des Kongresses akkreditiert worden war.

Buddy begrüßte die Gäste am Eingang, begleitete sie zur Fotowand und war während des gesamten Nachmittags präsent. Immer wieder zog er neugierige Blicke auf sich, stand für Erinnerungsfotos bereit und demonstrierte eindrucksvoll, wie weit moderne Robotik inzwischen entwickelt ist. Während KI häufig mit abstrakten Begriffen wie Algorithmen, Automatisierung oder Datenanalyse verbunden wird, erhielt die Technologie an diesem Tag ein Gesicht – und sorgte damit für zahlreiche Gespräche zwischen den Teilnehmern.

Gerade darin lag eine der Stärken der Veranstaltung: Sie machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst nicht mehr nur in Forschungseinrichtungen oder bei internationalen Technologiekonzernen stattfindet. Die Entwicklungen sind bereits in der Wirtschaft angekommen und werden zunehmend Teil des beruflichen Alltags.

KI verstehen: Zwischen Potenzial und Verantwortung

Nach der offiziellen Begrüßung durch Nico Schneider, Geschäftsführer der NCS Ulm GmbH, rückte genau die Frage in den Mittelpunkt, die viele Unternehmen derzeit beschäftigt: Wie lässt sich KI sinnvoll einsetzen und wo entsteht tatsächlich ein Mehrwert?

Florian Croseck, AI Strategy & Application Expert bei NCS, zeigte anhand praxisnaher Beispiele, wie Unternehmen bereits heute von KI-Anwendungen profitieren können. Besonders eindrucksvoll war eine Live-Demonstration, bei der innerhalb weniger Sekunden ein professioneller Social-Media-Beitrag beziehungsweise Blogtext erstellt wurde. Die Vorführung verdeutlichte, wie stark sich Arbeitsprozesse durch moderne KI-Werkzeuge verändern können.

Dabei wurde jedoch auch deutlich, dass es nicht allein um Geschwindigkeit geht. Vielmehr stehen Unternehmen vor der Aufgabe, neue Technologien sinnvoll in bestehende Abläufe zu integrieren und deren Potenziale gezielt zu nutzen. Künstliche Intelligenz kann Prozesse unterstützen und beschleunigen – strategische Entscheidungen und fachliche Expertise bleiben jedoch weiterhin in menschlicher Hand.

Dass mit den neuen Möglichkeiten auch neue Anforderungen verbunden sind, zeigte anschließend der Vortrag von Robin Fiedler von der Kanzlei SONNTAG. Mit dem EU AI Act nimmt die Europäische Union erstmals umfassende Regeln für den Einsatz künstlicher Intelligenz in den Blick. Für Unternehmen bedeutet das, sich frühzeitig mit rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen und die eigene Nutzung von KI-Anwendungen kritisch zu prüfen.

Der Vortrag machte deutlich: KI ist längst nicht mehr nur ein Technologiethema. Sie entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage, die Innovation, Verantwortung und Regulierung gleichermaßen betrifft.

KI umsetzen: Sicherheit und Infrastruktur als Erfolgsfaktoren

Nach dem fachlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen richtete sich der Blick auf die praktischen Voraussetzungen erfolgreicher KI-Projekte.

Fabian Becker von Sophos widmete sich dem Thema IT-Sicherheit und zeigte auf, dass die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Denn je stärker Unternehmen digitale Prozesse automatisieren und Daten intelligent nutzen, desto wichtiger werden Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe und Sicherheitsrisiken. Innovation und Sicherheit, so die zentrale Botschaft, müssen künftig Hand in Hand gehen.

Dass erfolgreiche KI-Anwendungen außerdem eine passende technische Grundlage benötigen, verdeutlichte anschließend Michael Hausner von Lenovo. Leistungsfähige Systeme, ausreichende Rechenkapazitäten und die richtige Infrastruktur sind entscheidende Faktoren, wenn Unternehmen das Potenzial künstlicher Intelligenz langfristig ausschöpfen möchten.

Die Vorträge machten deutlich, dass der erfolgreiche Einsatz von KI weit mehr umfasst als die Einführung neuer Software. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die Technologie, Sicherheit, Prozesse und Mitarbeiter gleichermaßen berücksichtigen.

Austausch, Jubiläum und ein Blick hinter die Kulissen

Im Anschluss an das Vortragsprogramm stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern und Wegbegleitern feierte NCS das einjährige Bestehen seines Ulmer Standorts.

Die Gäste nutzten die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und die Eindrücke des Nachmittags zu diskutieren. Für zusätzliche Einblicke sorgte eine Führung durch die ratiopharm arena, bei der die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen der bekannten Veranstaltungs- und Sportstätte werfen konnten. Auch die Verlosung von Tickets für Spiele von ratiopharm ulm sorgte für Begeisterung.

Und immer wieder war es Buddy, der die Aufmerksamkeit auf sich zog. Der humanoide Roboter entwickelte sich zum heimlichen Star des Tages und zeigte auf sympathische Weise, wie nah Zukunftstechnologien der Gegenwart bereits gekommen sind.

Fazit

Der KI Kompass 2026 machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst keine Zukunftsvision mehr ist. Die Technologie verändert bereits heute Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle und Entscheidungsprozesse in Unternehmen unterschiedlichster Branchen.

Mit der Kombination aus praxisnahen Einblicken, rechtlicher Orientierung, Sicherheitsaspekten und konkreten Anwendungsbeispielen gelang es NCS, die vielfältigen Facetten des Themas verständlich und greifbar zu vermitteln. Gleichzeitig bot die Veranstaltung einen passenden Rahmen, um auf das erste erfolgreiche Jahr des Ulmer Standorts zurückzublicken.

Besonders Buddy, der humanoide Roboter als offizieller „Mitarbeiter“ des Kongresses, symbolisierte dabei die zentrale Botschaft des Tages: Künstliche Intelligenz ist nicht mehr nur ein Thema für morgen – sie ist längst in der Gegenwart angekommen.