Oberbürgermeister Martin Ansbacher diskutiert mit europäischen Kolleginnen und Kollegen in Turin die Zukunft innovativer Städte
67 / 29.05.2026
Oberbürgermeister Martin Ansbacher diskutiert mit europäischen Kolleginnen und Kollegen
in Turin die Zukunft innovativer Städte
Oberbürgermeister Martin Ansbacher hat sich mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern
aus verschiedenen europäischen Ländern in Turin im Rahmen der Abschlussveranstaltung der
ersten „Bloomberg LSE European City Leadership Initiative“, an der Ulm als eine von 30
europäischen Städten teilgenommen hat, getroffen und die Zukunft innovativer Städte zu
aktuellen Themen moderner Stadtentwicklung diskutiert. Das Programm dient dazu, ein
internationales kommunales Netzwerk zu fördern, in dem Vertreterinnen und Vertreter der
Stadtverwaltungen die Herausforderungen der zukünftigen Stadtgestaltung und
Verwaltungskultur erarbeiten und gemeinsam innovative Lösungen entwickeln. Zugleich
wurden dazu auch aktuellste Erkenntnisse aus der Wissenschaft zur Verfügung gestellt, um
diese Herausforderungen anzugehen, städtische Dienstleistungen zu modernisieren und
zukunftsorientierte Fortschritte bei großen und wichtigen Themen der Stadtentwicklung zu
erzielen.
Vom 19. bis 23. Mai 2026 reflektierten die Verwaltungschefs die Erkenntnisse und
intensivierten ihren Dialog.
„Durch die Initiative habe ich viele interessante Perspektiven aus unterschiedlichen Ländern
gewonnen. Eine Erkenntnis aus dem Programm ist: Für viele Herausforderungen gibt es auch
Lösungen und Ideen. Nun geht es darum, sie vor Ort zu prüfen und umzusetzen. Die Stadt
Ulm und ich sind Bloomberg und der LSE sehr dankbar, dass wir an der Initiative teilhaben
durften. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig: das 21. Jahrhundert ist das
Jahrhundert der Städte. Ein starkes Europa kann nur in einem starken Städtenetzwerk gebaut
werden, in dem wir Wissen und Erfahrung gemeinsam teilen und austauschen und neue
innovative Ideen umsetzen. Die guten und freundschaftlichen Kontakte, die im Rahmen
dieses Programms gewonnen wurden, sind enorm wertvoll und sollen ausgebaut werden“,
sagt Ansbacher.
Mit der Abschlussveranstaltung in Turin endet zwar das Programm. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen jedoch weitergeführt und verstetigt werden. Ziel ist es, Demokratie und Zusammenhalt in der Stadt zu stärken, indem die Stadtverwaltung Bürgernähe und Verlässlichkeit konsequent weiter ausbaut. Hierzu müssen die vielfältigen, oftmals interdisziplinären Aufgabenstellungen der Stadt gemeinsam bewältigt werden und Organisationsstrukturen geschaffen werden, die dies fördern. Pilotprojekte, zum Beispiel zur Beteiligung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen an der Gestaltung der Stadt Ulm, sollen auch weiterhin durch Fachexpertinnen und Fachexperten des Programms begleitet werden.
An dem neunmonatigen Programm hatten neben dem Oberbürgermeister Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen der Stadt Ulm teilgenommen. Der Auftakt war im Oktober 2025 in London. Das Programm wurde komplett von Bloomberg und der
Folgende Städte haben zusammen mit Ulm am Programm „Bloomberg LSE European City Leadership Initiative“ teilgenommen:
1. Durrës–Albanien
2. Sarajevo–BosnienundHerzegowina
3. Zagreb–Kroatien
4. Nikosia–Zypern
5. Helsinki–Finnland
6. Lahti–Finnland
7. Turku–Finnland
8. Halle–Deutschland
9. Kassel–Deutschland
10.Ulm – Deutschland
11.Thessaloniki – Griechenland 12.Dublin – Irland
13.Limerick – Irland
14.Turin – Italien
15.Vicenza – Italien
16.Enschede – Niederlande 17.Maastricht – Niederlande
18.Oslo – Norwegen
19.Gdynia – Polen
20.Krakau – Polen
21.Rzeszów – Polen
22.Timișoara – Rumänien 23.Madrid – Spanien
24.Izmir – Türkei
25.Blackpool – Großbritannien
26.Newport – Großbritannien
27.South Yorkshire – Großbritannien
28.West Midlands – Großbritannien
29.West Yorkshire – Großbritannien
30. Browary – Ukraine



