Alles ist Kunst. Künstlerporträts von Daniel Biskup - Ikonische Künstlerporträts der Gegenwart erstmalig in einer Ausstellung im Schaezlerpalais

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Bild: Daniel Biskup
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Bild: Daniel Biskup
Menschen, Politik und das Schöne – das ist es, was Daniel Biskup interessiert. Der in Augsburg und Berlin lebende Fotograf ist bekannt für seine dokumentarischen Aufnahmen zur Zeitgeschichte. Im Schaezlerpalais präsentiert er nun erstmals eine neue Facette seines Schaffens: Künstlerporträts. „Ich bin schon immer am Menschen interessiert. In denKünstlerporträts ist es der Mensch, der Kunst produziert. In diesen Begegnungen wird für mich Zeitgeschichte sichtbar, für mich die große Klammer meines Schaffens.“, so Daniel Biskup.

Erste Porträts entstanden bereits 1989
Die ersten der ausgestellten Bilder entstanden bereits 1989 im Augsburger Glaspalast. Damals ein „Lost Place“ der Textilindustrie, heute die Kunsthalle Augsburg. Künstler aus der Augsburger Szene wie Peter Lochmüller, Lisa Junghans und Martin Eder ließen sich schon damals ablichten. Im Lauf der Jahre kamen unter anderem Ai Weiwei, Gilbert & George, Georg Baselitz und viele andere dazu.

Seit jeher für Fotografie begeistert
Als Kind schon besucht Daniel Biskup mit seiner Großmutter Modenschauen, sammelt alle Ausgaben der deutschen Vogue und begeistert sich seit jeher für Fotografien. Geboren 1962 in Bonn, verschlägt es ihn nach einer Lehre zum Postboten zum Abitur und Studium nach Augsburg.
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Er fotografiert bei jeder Gelegenheit. 1982 erscheint sein erstes Bild auf der Titelseite der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Die Umbrüche der Perestrojka locken ihn 1988 in die Sowjetunion, 1989 dokumentiert er den Mauerfall. Sein Portfolio in der Folge ist weitgefächert.

Bereits 2017 und 2019 Ausstellungen im Schaezlerpalais
In den letzten Jahren porträtiert Daniel Biskup weltweit Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Seine Werke befinden sich auch in privaten und öffentlichen Sammlungen. Im Augsburger Schaezlerpalais waren seine Bilder bereits 2017 in der Ausstellung „Russland – Perestroika bis Putin“ und 2019 in „Wendejahre“ zu sehen.

Turnusführung
Jeweils samstags um 14 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt. Kosten: nur Eintritt. Im Augsburger Salz und Silber Verlag erscheint ein Bildband zur Ausstellung.