News aus der Augsburger Gastroszene: Tobias Emminger führt "Abraxas", "Marie" am Klinkertor und "Drei Königinnen" in ein neues Kapitel
Mehr als gutes Essen und Trinken
Ab Oktober übernimmt der Augsburger Gastronom Tobias Emminger die Verantwortung für drei bekannte Häuser: die Gastronomie im Abraxas, das künftige „Marie – am Klinkertor“ und das Drei Königinnen. Jeder Standort soll dabei seinen eigenen Charakter behalten und behutsam weiterentwickelt werden.
Neue Gastronomie im Abraxas
Das Abraxas ist vor allem als Ort für Theater und Kultur bekannt. Ab Oktober soll eine neue Gastronomie das Angebot ergänzen. Der Name des Lokals steht noch nicht fest, die Ausrichtung hingegen schon: Geplant ist ein einladender Treffpunkt für Besucher vor und nach Veranstaltungen, aber auch für alle, die unabhängig vom Kulturprogramm einen schönen Abend verbringen möchten. Gutes Essen, passende Getränke und eine entspannte Atmosphäre sollen Kultur und Begegnung miteinander verbinden.
Aus der Blauen Kappe wird Marie
Die Blaue Kappe erhält ab Oktober einen neuen Namen und heißt künftig „Marie – am Klinkertor“. Dahinter steht jedoch kein vollständiger Bruch mit der Geschichte des Hauses, sondern eine behutsame Weiterentwicklung. Der Name erinnert an Marie Hausbrendel, die Tochter des früheren Augsburger Brauereibesitzers Fritz Hausbrendel. Sie heiratete in den 1920er-Jahren den Brauer Konrad Schwarz aus Zusmarshausen. Schwarzbräu griff diese Verbindung später mit einem nach Marie Hausbrendel benannten Bier wieder auf. Auch das Lokal soll künftig Vertrautes und Neues miteinander verbinden und ein unkomplizierter Treffpunkt zum Essen, Trinken und Zusammensitzen bleiben.
Drei Königinnen bleibt vertraut
Beim Drei Königinnen setzt Emminger bewusst auf Kontinuität. Name, bestehendes Konzept und gewachsene Identität bleiben erhalten. Die Gäste sollen sich auch in Zukunft auf den vertrauten Charme des Hauses, gutes Essen und eine Atmosphäre freuen können, die zum längeren Verweilen einlädt. „Das Drei Königinnen hat einen Charakter, der in Augsburg sehr geschätzt wird“, betont Emminger. Diesen gelte es zu bewahren und zugleich mit Respekt vor dem Gewachsenen in die Zukunft zu führen.
Mit den drei Häusern beginnt für Emminger und sein Team im Oktober ein neues Kapitel. Die unterschiedlichen Traditionen und gastronomischen Partnerschaften sollen weiterhin ihren Platz haben. Gemeinsam stehen die Standorte für eine vielfältige Augsburger Gastronomiekultur – kulturell, historisch und kulinarisch.





