Ein Ort, an dem man eigentlich nur kurz vorbeischauen wollte – und plötzlich Stunden bleibt

Neueröffnung in Augsburg: Warum sich das neue „ALEX“ schon beim ersten Besuch wie ein Lieblingsplatz anfühlt

Eigentlich sollte es ein Termin werden. Ein Blick hinter die Kulissen, ein Gespräch mit den Verantwortlichen, ein erster Eindruck von der Neueröffnung. Doch manchmal entwickeln sich Begegnungen ganz anders als geplant. Schon nach wenigen Minuten wird klar: Im neuen ALEX in der Augsburger Annastraße geht es um weit mehr als gutes Essen. Es geht um Gastfreundschaft, um Atmosphäre und um dieses seltene Gefühl, irgendwo anzukommen und sofort willkommen zu sein. Man merkt schnell, dass hier nicht einfach Gäste bedient werden. Hier möchte man Menschen eine Auszeit schenken. Einen Ort schaffen, an dem sich Familien genauso wohlfühlen wie Geschäftsleute, Freundesgruppen, Paare oder Menschen, die einfach mit einem guten Kaffee einen Moment für sich genießen möchten. Genau das durften wir bei unserem exklusiven Blick hinter die Kulissen erleben – gemeinsam mit Bezirksleiter Süd Sebastian Meyer und Betriebsleiter Giuseppe Lomagistro. Und eines können wir schon jetzt verraten: Wir werden definitiv wiederkommen.

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Ob Frühstück, Business Lunch oder Abendessen: Der großzügige Gastraum des ALEX lädt zu jeder Tageszeit zum Genießen und Verweilen ein.Bild: Nina Königs
Eigentlich wollten wir nur einen Termin wahrnehmen. Ein Interview führen, ein paar Fotos machen, hinter die Kulissen einer Neueröffnung blicken und anschließend zurück in die Redaktion fahren. Doch schon nach den ersten Minuten wird klar, dass dieser Abend anders verlaufen wird als gedacht. Während draußen Menschen mit Einkaufstüten durch die Annastraße schlendern und das Leben durch die Augsburger Innenstadt pulsiert, empfängt uns im neuen ALEX eine Atmosphäre, die sich nur schwer beschreiben lässt. Es ist dieses Gefühl, irgendwo anzukommen und sofort willkommen zu sein. Kein aufgesetztes Lächeln, keine einstudierten Begrüßungen, sondern ehrliche Herzlichkeit. Genau die Art von Gastfreundschaft, die dafür sorgt, dass man sich hinsetzt, den ersten Schluck seines Getränks nimmt und gar nicht mehr darüber nachdenkt, wie spät es eigentlich ist. Aus einem Pressetermin wird ein Tag voller spannender Gespräche, vieler kleiner Geschichten und dem Gefühl, als würde man sich mit guten Freunden treffen. Vielleicht beschreibt genau das auch am besten, was das ALEX sein möchte.

"Treffen wir uns beim Alex?" Ein Satz, den vermutlich jeder schon einmal gehört oder selbst gesagt hat. Und genau deshalb trägt das Restaurant diesen Namen. Bezirksleiter Süd Sebastian Meyer erzählt uns schmunzelnd, dass genau dieses Gefühl hinter der Marke steckt. Ganz egal, ob Alex ein Mann oder eine Frau ist – der Name klingt vertraut, unkompliziert und nach einem Ort, an dem man sich gerne trifft. Nicht geschniegelt oder geschniegelt, sondern einfach entspannt. Genau dieses Gefühl soll jeder Gast erleben, sobald er das Restaurant betritt. Nach unserem Besuch können wir sagen: Dieses Ziel wurde erreicht.

Dabei war der Weg nach Augsburg alles andere als selbstverständlich. "Wir wollten schon lange nach Augsburg", erzählt Sebastian Meyer. Immer wieder sei die Frage aufgekommen, warum es in einer Stadt wie Augsburg noch kein ALEX gebe. Doch das Unternehmen wartete bewusst auf den richtigen Standort. Denn das Konzept stellt hohe Anforderungen. Große Fensterflächen, viel Tageslicht, eine großzügige Außengastronomie und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich gehören genauso dazu wie genügend Platz, um unterschiedliche Aufenthaltsbereiche entstehen zu lassen. Erst mit dem Gebäude in der Annastraße ergab sich die Möglichkeit, genau diese Vorstellungen umzusetzen. Zwei ehemalige Gewerbeflächen wurden in monatelanger Bauzeit zusammengeführt, rund 1,7 Millionen Euro in den Innenausbau investiert und ein Restaurant geschaffen, das heute mit knapp 470 Quadratmetern Innenfläche, rund 200 Sitzplätzen sowie einer großzügigen, überdachten Terrasse mit weiteren 84 Plätzen zu den neuen Hinguckern in der Innenstadt gehört.

Schon beim ersten Rundgang wird deutlich, wie viel Liebe zum Detail in diesem Konzept steckt. Das sogenannte "Urban Living"-Design ist weit mehr als eine schicke Einrichtung. Es vermittelt genau das, was der Name verspricht: das Gefühl eines modernen Wohnzimmers mitten in der Stadt. Warme Creme-, Grün-, Türkis- und Kupfertöne schaffen eine angenehme Ruhe, große Pflanzen hängen von der Decke, Samtsessel treffen auf filigrane Bistrostühle, Holzböden auf Mosaikfliesen. Zwischen gemütlichen Polsterbänken, hohen Tischen und kleinen Nischen entdeckt jeder seinen eigenen Lieblingsplatz. Besonders ins Auge fällt die großflächige Dschungel-Tapete, die dem Raum einen ganz eigenen Charakter verleiht. Sebastian Meyer zeigt uns seinen persönlichen Lieblingsbereich – den sogenannten "Chef's Table", einen großen Gemeinschaftstisch unter einer markanten Leuchte. "Hier sitzen Familien, Freundesgruppen oder Kollegen zusammen. Genau dafür ist dieser Platz gedacht." Und tatsächlich kann man sich sofort vorstellen, wie hier Geburtstage gefeiert, Geschäftsessen geführt oder lange Sommerabende verbracht werden.

Je länger wir durch das Restaurant laufen, desto deutlicher wird, dass hier jede Tageszeit mitgedacht wurde. Morgens treffen sich Familien zum Frühstück, tagsüber sitzen Studierende oder Berufstätige mit aufgeklapptem Laptop an den Tischen, an denen sogar Steckdosen integriert sind. Andere genießen eine kurze Kaffeepause beim Einkaufsbummel oder nutzen das ALEX als entspannten Ort für ein Business Lunch. Am Abend verändert sich die Stimmung fast unmerklich. Das Licht wird wärmer, aus dem Restaurant wird eine Bar, Freunde stoßen mit Cocktails an und Paare lassen den Tag bei einem guten Essen ausklingen. Genau diese Wandelbarkeit macht den besonderen Reiz des Konzepts aus. Es ist kein Restaurant, das nur zu einer bestimmten Tageszeit funktioniert. Es begleitet seine Gäste vom ersten Kaffee bis zum letzten Drink.

"Wir möchten unseren Gästen eine kleine Auszeit vom Alltag schenken", sagt Sebastian Meyer. Ein Satz, der zunächst wie ein schöner Werbeslogan klingt, während unseres Besuches jedoch immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn tatsächlich scheint hier niemand in Eile zu sein. Menschen bleiben sitzen, bestellen noch einen Kaffee oder teilen sich ein Dessert. Gespräche dauern länger als geplant. Genau so ging es auch uns. Eigentlich wollten wir nach dem Interview weiterziehen. Stattdessen entwickelten sich immer neue Gespräche über Gastronomie, Augsburg, Menschen und das, was einen gelungenen Restaurantbesuch eigentlich ausmacht.

Dabei spricht Sebastian Meyer auch offen über ein Thema, das viele Gäste überrascht. "Ja, wir sind Systemgastronomie", sagt er ganz selbstverständlich. "Aber wenn wir draußen das Schild abschrauben würden, würdest du trotzdem erkennen, dass du in einem ALEX bist." Gemeint ist damit nicht die Einrichtung oder die Speisekarte. Gemeint ist die Haltung. "Den Burger oder den Spritz bekommst du auch woanders. Aber dieses 'Bitte', 'Danke' und 'Schön, dass du da bist' – genau dieser emotionale Mehrwert macht den Unterschied." Während wir uns umsehen, wird schnell klar, dass dieser Satz keine einstudierte Floskel ist. Jeder Mitarbeitende grüßt freundlich, nimmt sich Zeit und begegnet den Gästen mit einer Selbstverständlichkeit, die man nicht trainieren kann. Herzlichkeit lässt sich nicht in einem Handbuch festschreiben – sie entsteht dort, wo Menschen gerne Gastgeber sind.

Auch Betriebsleiter Giuseppe Lomagistro lebt genau diese Philosophie. Nach mehreren Jahren als Betriebsleiter in Dortmund hat er nun die Verantwortung für den neuen Standort in Augsburg übernommen – gemeinsam mit einem rund 50-köpfigen Team. Auf die Frage nach seiner wichtigsten Aufgabe muss er nicht lange überlegen. "Die Augsburger glücklich machen", antwortet er mit einem Lächeln. Ein einfacher Satz, der viel über seine Einstellung verrät. Es gehe darum, das ALEX in Augsburg bekannt zu machen und den Menschen zu zeigen, wofür die Marke steht: ehrliche Gastfreundschaft, gutes Essen, entspannte Atmosphäre und ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt.

Mindestens genauso viel Liebe zum Detail steckt in der Speisekarte. Was auf den ersten Blick wie eine beeindruckend große Auswahl wirkt, ist das Ergebnis eines durchdachten Entwicklungsprozesses. Sebastian Meyer verrät uns, dass hinter jedem neuen Gericht ein eigenes Team aus Küchenmanagern und Produktentwicklern steht. Sie beobachten internationale Food-Trends, lassen sich auf Reisen inspirieren, besuchen Fachmessen und sammeln Ideen, bevor diese gemeinsam weiterentwickelt werden. „Natürlich schauen wir, was gerade gefragt ist. Aber am Ende muss jedes Gericht nicht nur schmecken, sondern auch in jedem einzelnen ALEX zuverlässig funktionieren“, erklärt er. Denn so unterschiedlich die Standorte auch sind – die Gäste sollen sich überall auf dieselbe Qualität verlassen können. Gleichzeitig spielen Themen wie Allergene, unterschiedliche Ernährungsformen und eine unkomplizierte Umsetzung in den Küchen eine immer größere Rolle. Gerade darin liegt die Herausforderung: kreativ zu bleiben und gleichzeitig ein Konzept zu entwickeln, das deutschlandweit funktioniert.

Trotz dieser Standards bleibt genügend Raum für Individualität. Während die Speise- und Getränkekarten an allen Standorten weitgehend identisch sind, dürfen sich die Küchenchefs bei den wechselnden Wochenkarten und besonders beim beliebten Sonn- und Feiertagsbrunch kreativ austoben. Dann entstehen Gerichte, die regionale Einflüsse aufgreifen oder die Handschrift des jeweiligen Küchenteams tragen. „Wenn wir einen Koch haben, der hervorragend bayerisch kocht, dann findet sich das vielleicht auf der Wochenkarte wieder. Ist unser Küchenchef Spanier, überrascht er vielleicht mit einer richtig guten Paella“, erzählt Meyer. Dabei bleibt er angenehm ehrlich. „Ein klassisches Wirtshaus wird regionale Küche immer besser können als wir – und das soll auch so sein.“ Genau diese Bodenständigkeit macht das Konzept sympathisch. Das ALEX möchte kein traditionelles Wirtshaus ersetzen. Es möchte vielmehr ein Ort sein, an dem unterschiedlichste Geschmäcker zusammenkommen und jeder genau das findet, worauf er gerade Lust hat.

Und genau das gelingt eindrucksvoll. Selten haben wir eine Speisekarte gesehen, die so viele Menschen gleichzeitig anspricht, ohne beliebig zu wirken. Wer den Tag bewusst beginnen möchte, startet mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das längst zu den Aushängeschildern der Marke gehört. Frische Brötchen und Croissants, Rührei, Spiegeleier, Bacon, Nürnberger Rostbratwürstchen, Lachs, Käse- und Wurstspezialitäten, frisches Obst, Porridge, Joghurt, süße und herzhafte Aufstriche – hier fällt die Entscheidung schwer. An Sonn- und Feiertagen wird daraus ein ausgedehnter Brunch mit zusätzlichen frisch zubereiteten warmen Speisen. Besonders schön: Kinder unter sechs Jahren frühstücken oder brunchen kostenlos. Gerade für Familien ist das heute alles andere als selbstverständlich und zeigt einmal mehr, dass hier nicht nur an gutes Essen gedacht wurde, sondern auch an die Menschen, die gemeinsam am Tisch sitzen.

Doch das Frühstück ist nur der Anfang. Mittags und abends eröffnet die Speisekarte eine beeindruckende Vielfalt. Frische Bowls, knackige Salate, Ofenkartoffeln und Wraps sprechen alle an, die sich bewusst ernähren möchten. Vegane und vegetarische Gerichte sind längst keine Randnotiz mehr, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil des Angebots. Ob Falafel-Bowl, veganes Curry, Gemüse-Flammkuchen oder kreative Pasta – hier muss niemand lange suchen. Gleichzeitig kommen Liebhaber klassischer Küche genauso auf ihre Kosten. Saftige Burger, zarte Steaks, verschiedene Schnitzelvariationen, Fish & Chips, Flammkuchen oder Pasta zeigen, wie vielseitig Genuss heute sein kann. Auch Allergiker profitieren von transparent gekennzeichneten Gerichten und einer Karte, die unterschiedliche Bedürfnisse ernst nimmt. Gesund bedeutet hier übrigens keineswegs langweilig. Als wir Giuseppe nach seinem persönlichen Lieblingsessen fragen, muss er kurz überlegen, entscheidet sich dann aber für das Schnitzel. Sein Lieblingsgetränk? Ganz klar die Citrus-Mint-Limonade. „Erfrischend, lecker und einfach etwas Besonderes“, sagt er lachend. Gleichzeitig betont er, wie wichtig ihm ein bewusster Lebensstil ist. „Gesund kann auch super lecker sein. Wenn man mit Herz kocht, auf jeden Fall.“ Ein Satz, der wunderbar zu dem passt, was wir an diesem Nachmittag erleben.

Natürlich wollten wir auch wissen, welche Gerichte bei den Gästen besonders beliebt sind. Giuseppe muss nicht lange überlegen. Deutschlandweit führt der ALEX Cheeseburger die Bestsellerliste an. In seinem vorherigen Restaurant in Dortmund gehörte dagegen das Chicken Teriyaki zu den absoluten Favoriten – und auch in Augsburg wurde es bereits in den ersten Tagen erstaunlich oft bestellt. Das zeigt, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können und gleichzeitig, wie breit das Angebot aufgestellt ist.

Was uns als Eltern besonders positiv auffällt, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Familien hier willkommen sind. Eine liebevoll gestaltete Kinderkarte, eine Spielecke, ein Wickelplatz und ausreichend Platz für Kinderwagen mögen auf den ersten Blick Kleinigkeiten sein. Tatsächlich entscheiden aber oft genau diese Details darüber, ob ein Restaurantbesuch entspannt oder stressig verläuft. Hier dürfen Kinder Kinder sein, während Erwachsene ihren Kaffee genießen oder noch gemütlich zusammensitzen. Gleichzeitig finden Berufstätige einen ruhigen Platz für den Laptop, Freunde treffen sich nach Feierabend auf einen Cocktail und Paare genießen einen entspannten Abend zu zweit. Genau diese Vielseitigkeit macht das ALEX zu einem Ort, der sich jeder Lebenssituation anpasst.

Während wir unseren Blick noch einmal durch den Gastraum schweifen lassen, verstehen wir langsam, warum so viele Mitarbeitende dem Unternehmen über viele Jahre treu bleiben. Sebastian Meyer selbst feiert inzwischen sein 30-jähriges Firmenjubiläum. Viele Führungskräfte seien seit zehn, fünfzehn oder sogar zwanzig Jahren Teil der ALEX-Familie. Flache Hierarchien, gegenseitiger Respekt und ein wertschätzender Umgang miteinander seien keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. „Bei uns duzt sich jeder – vom Geschäftsführer bis zum Service“, erzählt er. Vielleicht ist genau das der Grund, warum sich auch Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen. Man kann ein Restaurant wunderschön einrichten. Man kann eine hervorragende Speisekarte entwickeln. Man kann Millionen investieren. Was sich jedoch nicht kaufen lässt, ist eine Atmosphäre, in der Menschen gerne Gastgeber sind. Genau dieses Gefühl begleitet uns bis zum Ende unseres Besuchs.

Als wir schließlich unsere Notizbücher schließen, fällt uns auf, dass wir längst vergessen haben, auf die Uhr zu schauen. Aus einem geplanten Interview ist ein Abend voller inspirierender Gespräche geworden. Aus einem Pressetermin eine kleine Auszeit vom Alltag. Und vielleicht beschreibt genau das das neue ALEX am besten. Es ist nicht einfach ein Café. Nicht nur Restaurant. Nicht nur Bar oder Bistro. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam genießen, lachen, arbeiten, feiern oder einfach für einen Moment den Alltag draußen lassen. Wir kamen, um über eine Neueröffnung zu berichten. Wir gingen mit dem Gefühl, einen Ort entdeckt zu haben, an den wir ganz sicher nicht nur beruflich zurückkehren werden.

Fazit

Es gibt Restaurants, in denen man gut essen kann. Und es gibt Orte, an denen man sich vom ersten Moment an willkommen fühlt. Das neue ALEX in Augsburg gehört für uns eindeutig zur zweiten Kategorie.

Natürlich überzeugen das stilvolle Ambiente, die durchdachte Einrichtung und die beeindruckend vielseitige Speisekarte. Hier findet wirklich jeder das Passende – ob ausgiebiges Frühstück, entspannter Brunch, leichter Business Lunch, Kaffee und Kuchen nach dem Stadtbummel, ein Abendessen mit der Familie oder ein Cocktail mit Freunden. Vegane, vegetarische und bewusste Küche stehen hier ganz selbstverständlich neben beliebten Klassikern und regionalen Ideen. Doch all das wäre nur die halbe Geschichte.

Was diesen Ort besonders macht, sind die Menschen. Die Herzlichkeit, mit der man empfangen wird. Die Leidenschaft, mit der Gastgeber wie Sebastian Meyer, Giuseppe Lomagistro und ihr Team über ihre Arbeit sprechen. Und das ehrliche Bemühen, jedem Gast für ein paar Stunden eine kleine Auszeit vom Alltag zu schenken.

Als wir das ALEX schließlich verlassen, nehmen wir weit mehr mit als Informationen für einen Artikel. Wir nehmen das Gefühl mit, einen Ort entdeckt zu haben, an dem man gerne Zeit verbringt. Einen Ort, an dem man sich mit der besten Freundin zum Frühstück trifft, mit Kollegen zum Business Lunch, mit der Familie den Sonntag genießt oder den Feierabend bei einem guten Drink ausklingen lässt.

Und vielleicht beschreibt genau das die Philosophie des ALEX am besten: Es ist kein Ort, an den man nur zum Essen kommt. Es ist ein Ort, an den man gerne zurückkehrt.

Oder, um es mit einem Satz zu sagen, den wir nach diesem Tag garantiert öfter verwenden werden: „Treffen wir uns bei Alex?“