Ein Titelkampf auf internationaler Bühne: Für Cheyenne "Pepper" Hanson rückt dieses große Ziel immer näher
Zweiter Sieg nach verletzungsbedingter Pause
Cheyenne „Pepper“ Hanson bleibt nach ihrer Verletzungspause weiter auf Kurs. Die Halb-US-Amerikanerin gewann ihren Kampf gegen die kolumbianische Topkämpferin Flor Rodriguez vorzeitig durch technischen Knockout nach einem harten Körpertreffer. Ursprünglich war der Fight auf acht Runden angesetzt.
Der Sieg gegen Rodriguez – die als Nummer eins ihres Landes mit einer Bilanz von neun Siegen und nur einer Niederlage antrat – unterstreicht, dass „Pepper“ auf dem richtigen Weg ist. Den entscheidenden Treffer landete sie mit einem Schlag, der das Ende in Runde sechs bedeutete. Ihre Gegnerin erwies sich dabei als äußerst widerstandsfähig. „Sie hat wirklich einiges einstecken können“, sagte Cheyenne nach dem Kampf. Mit dem Erfolg setzt Hanson ein wichtiges Ausrufezeichen im Hinblick auf ihre sportlichen Ziele. Langfristig visiert sie große Titelkämpfe an – unter anderem gegen internationale Topnamen wie Amanda Serrano oder Tiara Brown. Um sich für solche Fights zu empfehlen, ist es entscheidend, aktiv zu bleiben und überzeugende Siege einzufahren.
Der Auftritt in Bosnien war für Hanson in mehrfacher Hinsicht ein positives Erlebnis. „Der Kampf lief richtig gut. Dass ich den Fight schlussendlich für mich entscheiden konnte, ist natürlich ein starkes Ergebnis“, erklärte sie zufrieden. Besonders nach ihrer Verletzungspause sei es wichtig gewesen, erneut im Ring zu stehen und Selbstvertrauen zu sammeln. Selbst die Atmosphäre vor Ort hinterließ Eindruck bei der Boxerin. Die Veranstaltung war gut besucht, das Publikum sorgte für eine starke Stimmung. Für Cheyenne war es zudem eine Premiere: Zum ersten Mal boxte sie in Bosnien – ein Erlebnis, das ihr in guter Erinnerung bleiben dürfte.





