Erich Winkler, Ludwig Daikeler und Markus Wöhrle sind die Stellvertreter der Landrätin Neu-Ulm
Erich Winkler bleibt stellvertretender Landrat von Landrätin Eva Treu (beide CSU). Der neue Kreistag hat ihn in seiner konstituierenden Sitzung im ersten Wahlgang mehrheitlich zum Stellvertreter gewählt. Zu den weiteren Stellvertretern bestellt der Kreistag Ludwig Daikeler (SPD) und Markus Wöhrle (CSU).
Landrätin Eva Treu, die bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 selbst nicht zur Wahl stand, vereidigte 27 neue Kreisrätinnen und Kreisräte. Insgesamt hat die Vollversammlung des Kreistages 71 stimmberechtigte Mitglieder (70 Kreisrätinnen und Kreisräte sowie die Landrätin). Davon sind 33 Prozent Frauen und 67 Prozent Männer, das Durchschnittsalter der Kreisrätinnen und Kreisräte beträgt rund 57 Jahre. Das jüngste Mitglied ist 23 Jahre, das älteste Mitglied 81 Jahre alt.
Der neue Kreistag setzt sich künftig aus neun Partien zusammen und damit zwei mehr als in der vorangegangenen Wahlperiode: CSU (25 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen (10), AfD (10), Freie Wähler (9), SPD (7), Die Linke (3); FDP (2), ÖDP (2) und Junge Union (2).
In der neuen Geschäftsordnung, die der Kreistag in seiner ersten Sitzung verabschiedet hat, ist neu geregelt, dass alle öffentlichen Sitzungsunterlagen künftig auf der Website des Landkreises Neu-Ulm veröffentlicht werden.
Zudem wird es künftig acht statt bisher zehn Ausschüsse geben. Gesetzlich vorgeschrieben sind der Kreisausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss und der Jugendhilfeausschuss. Hinzu kommen der Ausschuss für Mobilität & Verkehr, der Ausschuss für Bildung, Kultur & Freizeit, der Klima-, Energie- und Werkausschuss, der Ausschuss für Kreisentwicklung, Bauen & Umwelt sowie der Ausschuss für Gesundheit, Pflege & Soziales.
Durch die Einsparung von zwei Ausschüssen kann der recht umfangreiche Sitzungsterminplan etwas entzerrt werden und es werden wertvolle thematische Synergien geschaffen. Dafür wird die Mitgliederzahl der weiteren beschließenden Ausschüsse von bisher 14 auf künftig 16 erhöht. Damit soll die verringerte Zahl der Ausschüsse durch Einbeziehung einer größeren Anzahl an Kreisrätinnen und Kreisräten kompensiert werden. Und auch der in Bezug auf die Parteien erweiterten Vielfalt soll damit Rechnung getragen werden.
Die Mitgliederzahlen des Kreisausschusses (14), des Jugendhilfeausschusses (11 sowie 8 stimmberechtigte und 11 beratende Vertreterinnen und Vertreter der im Kreisgebiet wirkenden und anerkannten Träger der freien Jugendhilfe) und des Rechnungsprüfungsausschusses (7) sind gesetzlich festgelegt und bleiben damit gleich.
Die Fraktionen hatten für die Besetzung der Ausschüsse jeweils Vorschläge eingereicht, die vom Kreistag so angenommen wurden.





