Joey Kelly begeistert mit NO LIMITS

Der BDS Schwaben lädt zum Event ins Porsche Zentrum Augsburg

Wie schaffe ich mein Ziel? Diese Fragen stellen sich viele immer wieder in ihrem Leben. Einer, der dies konsequent verfolgt hat und eindrucksvoll seinen Lebensweg geht, ist Joey Kelly: ein Unternehmer und Ausdauersportler mit viel Ausdauer, Zielen, Willen und Leidenschaft. Gestern Abend war er im Porsche Zentrum Augsburg zu Gast und hat den über 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien von seinen Abenteuern und seinem Leben mit der Kelly Familie erzählt. Eingeladen haben dazu der BDS Schwaben (Bund der Selbständigen) und die Deutsche Post AG.

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Joey Kelly begeisterte mit seinem Vortrag "No Limits"

Volles Haus bei Joey Kelly

Mit viel Humor und sehr authentisch erzählte Joey Kelly aus seinem Leben. Denn er ist nicht nur wegen seiner TV-Prominenz und seiner Familie ein gefragter Redner: Was er sagt, hat er alles selbst ge- und erlebt – und zwar als Musiker, Extremsportler und erfolgreicher Manager. Er brennt für das, was sagt. Ob er die Gäste mit seinen Tipps und Erlebnissen angesteckt hat, wird sich zeigen. Zumindest kann man sicher einiges sofort in die Praxis umsetzen. Joey Kelly hat es geschafft, dass man schaffen kann, was man sich vornimmt – und sogar noch mehr! Mit der richtigen Motivation sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. „Wir müssen uns Ziele setzen!“, so Kelly. Seine Ziele sind schon sehr gewaltig: über 40 Marathons, über 30 Ultramarathons, neun Wüstenläufe, dreimal das Radrennen „Race Across America“ von der West- zur Ostküste der USA, insgesamt über 100 Marathons, Ultramarathons und Ironmans, sowie über 100 Halbmarathons, Kurzdistanztriathlons und Kurzdistanzwettkämpfe.

Bis heute hält Joey Kelly mit acht IronMan-Triathlons innerhalb eines Jahres den Rekord. Eindrucksvoll schilderte er den Gästen seine Deutschlandtour vor sechs Jahren. Im September 2010 durchquerte Joey Kelly ganz Deutschland von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze. Auf seinem 900 Kilometer langen Fußmarsch, ohne Geld, ernährte er sich nur von Schnecken und Kaninchen – was Natur ihm halt geboten hat. Täglich lief er mindestens 50 Kilometer. Dabei kam er auch durch Augsburg, geschlafen hat er auf einer Plane aus dem Baumarkt, die ihn geschützt hat. Die letzten 75 Kilometer schaffte er sogar ohne Nahrung und er war sehr stolz, auf der Zugspitze angekommen zu sein, in 17 Tagen und 23 Stunden. Oft war der innere Schweinehund sehr groß, aber er hat durchgehalten. 



Im darauffolgenden Winter bestritt er mit Markus Lanz im deutschen Team den „Wettlauf zum Südpol“. In zehn Tagen legten sie eine Strecke von 400 Kilometern zurück, bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad, 100 Jahre nach dem legendären Wettkampf zwischen Scott und Amundsen. 2011 kehrte er nach zehn Jahren zum Badwaterrun einem der härtesten Ultramarathons weltweit zurück, um seine damalige Laufzeit von 55:08 Stunden mit unter 48 Stunden über 217 Kilometer Distanz zu verbessern, mit 43:22 Stunden gelang im sein Ziel.

Glück ist kein Zufall

Übrigens: Alles hat mit einer Wette mit Joey Kellys Schwester begonnen, als er behauptete, er würde einen Triathlon schaffen.
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Damals hat er sich geschworen: "Nie wieder!" Doch er ist dabei geblieben und der Ausdauersport als Ausgleich zu seiner Arbeit mit der legendären „Kelly Family“, die in den neunziger Jahren große musikalische Erfolge feierte, lehrte ihm mit absoluter Disziplin, viel Ehrgeiz, zielstrebig seine Ziele zu erreichen und sich zukunftsorientiert neue Ziele zu setzen. Hatte er da eigentlich Zeit zu trainieren. Er verriet, dass er das in der Regel zwischen 23 Uhr und 1 Uhr nach den Konzerten machte. "Aber ich hatte ein Ziel und Träume, die ich verwirklichen wollte. Und das habe ich gelebt."

Wichtig ist es gerade bei Expeditionen und Extremläufen, das richtige Team dabei zu haben. Ohne sein Team würde er nur den letzten Platz schaffen. Und er gab allen Gästen mit auf den Weg: „Wenn ich etwas erreichen will, dann zählen Ausdauer, Ziele, Wille und Leidenschaft. Dafür muss man brennen! Egal, was man tut - körperlich und mental gibt es keine Limits.“ Und er gibt mit auf den Weg: „Der erste Schritt ist immer der härteste, irgendwann wird alles zu einer Gewohnheit!“

Marco Altinger, der Präsident des BDS Bayern freute sich sehr über diesen erfolgreichen Abend mit Joey Kelly und er gab den Unternehmern mit auf den Weg: „Je stärker wir sind, desto besser können wir uns positionieren!“ Der Bund der Selbständigen in Bayern zählt rund 16.000 Mitglieder. Der heutige Abend hat gezeigt, dass der BDS mit diesen Netzwerktreffen auf dem richtigen Weg ist und die Mitglieder anzieht. Deshalb sind solche Events wichtig. Auch Frank Hinckelmann von der Deutschen Post AG ist begeistert von dem großen Interesse: "Wir sind heute da, um zu lernen, wie wir noch erfolgreicher werden können."

Wolfgang Döring, der Geschäftsführer des Porsche Zentrums Augsburg, freute sich sehr, dass diese Veranstaltung in seinem Autohaus stattfinden konnte. Seit dem Frühjahr fiebert er diesem Tag schon entgegen. Denn auch bei Porsche zählt die Liebe zu Höchstleistungen. Es ist eine Herausforderung, tagtäglich Höchstleistungen zu bringen: „Ich glaube, mit dem neuen Porsche Panamera, der am 5. November erstmals vorgestellt wird, haben wir dies geschafft. Denn Mut verändert alles!“ Sehr gerne lädt er alle Interessierten zur Vorstellung des Panamera ein, er bittet jedoch um vorherige Anmeldung. 



Was Joey Kelly bisher am meisten beeindruckt und auch geprägt hat, was für Tipps er Unternehmern mit auf den Weg gibt und was er aus seinen sportlichen Erfolgen gelernt hat, das alles lesen Sie in der kommenden TRENDYone-Ausgabe im Interview.