Landkreisübergreifender Hochwasserschutz: Günzburg und Augsburg planen Pegelüberwachungssystem an der Zusam für mehr Sicherheit bei Hochwasserereignissen

Landkreis Günzburg plant Pegel an der Zusam

Um den Hochwasserschutz entlang der Zusam weiter zu verbessern, arbeiten der Landkreis Günzburg und der Landkreis Augsburg künftig enger zusammen. Durch den Aufbau eines gemeinsamen Pegelüberwachungssystems sollen Hochwasserlagen frühzeitig erkannt und Maßnahmen besser koordiniert werden. Ein erster Schritt ist der neue Pegelstandort in Schönebach.

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Ziemetshausens Bürgermeister Ralf Wetzel, die Landräte Hans Reichhart (Günzburg) und Martin Sailer (Augsburg) und Günzburgs Landtagsabgeordnete Jenny Schack.Bild: Angela Brenner / Landratsamt Günzburg
Der Landkreis Günzburg baut den Hochwasserschutz entlang der Zusam aus und setzt dabei gezielt auf interkommunale Zusammenarbeit. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins unterstrichen Landrat Hans Reichhart und sein Kollege Martin Sailer (Landkreis Augsburg) die enge Abstimmung beim Aufbau eines landkreisübergreifenden Pegelüberwachungssystems.

Ein erster Baustein dieses Vorhabens ist ein neuer Pegelstandort im Ortsteil Schönebach (Markt Ziemetshausen). Der Pegel wird vom Landkreis Augsburg finanziert, kommt jedoch auch dem Hochwasserschutz im Landkreis Günzburg zugute. Die erhobenen Daten sollen landkreisübergreifend zur Verfügung gestellt werden, um eine koordinierte Reaktion im Hochwasserfall zu gewährleisten.

„Gerade bei Naturereignissen wie Hochwasser ist interkommunale und landkreis-übergreifende Kooperation entscheidend. Dieses Projekt zeigt, wie wir gemeinsam konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort erreichen“, sagt Landrat Hans Reichhart.

Im nächsten Schritt plant der Landkreis Günzburg gemeinsam mit der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen die Errichtung weiterer Pegel im Oberlauf der Zusam. Ziel ist es, ein möglichst flächendeckendes Überwachungssystem aufzubauen.