LEBEN WOHNEN FREIZEIT geht weiter: Die LWF 2027 kehrt größer, vielfältiger und mit frischem Elan nach Ulm zurück

Sieben Hallen, neue Themenwelten und ein klares Bekenntnis zum Standort Ulm: Die Veranstalter der LWF präsentierten bei einer Online-Pressekonferenz ihre großen Pläne für 2027

Die Nachricht dürfte viele Menschen in Ulm und der gesamten Region freuen: Die „Leben Wohnen Freizeit“ bleibt in Ulm – und startet 2027 mit einem deutlich erweiterten Konzept neu durch. Bei einer Online-Pressekonferenz ließen die Verantwortlichen jetzt die sprichwörtliche „Bombe platzen“ und machten offiziell, worauf viele gehofft hatten: Die beliebte Publikumsmesse wird vom 8. bis 11. April 2027 erneut auf dem Ulmer Messegelände stattfinden. Doch damit nicht genug. Nach zwei intensiven Aufbaujahren wollen die Veranstalter jetzt den nächsten großen Schritt gehen. Statt fünf Hallen soll künftig wieder das komplette Messegelände bespielt werden – inklusive neuer Themenbereiche, zusätzlicher Aussteller, mehr Erlebnischarakter und einem noch stärkeren Fokus auf Familien, Freizeit und Interaktion. Schon während der Pressekonferenz war spürbar: Hinter dem Projekt steckt echtes Herzblut. Die Verantwortlichen brennen dafür, die traditionsreiche Messe wieder zu alter Stärke zurückzuführen – und Ulm langfristig als starken Messestandort für die Region zu etablieren.

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Die LWF bleibt in Ulm – und 2027 wird größer denn jeBild: Nina Königs

Lange wurde spekuliert, ob und wie es mit der LWF weitergeht. Nun herrscht Klarheit. Gleich zu Beginn der Pressekonferenz machte der Veranstalter deutlich:

„Wir machen weiter. Wir bleiben am Ball.“

Und genau dieses Gefühl zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Statt Unsicherheit dominierte Aufbruchsstimmung. Die Verantwortlichen erklärten offen, dass man sich bewusst Zeit für die Entscheidung genommen habe – auch, um die Rückmeldungen von Ausstellern, Besuchern und Partnern genau auszuwerten. Das Ergebnis fiel offenbar deutlich positiver aus als erwartet. Besonders erfreulich: Fast drei Viertel der befragten Aussteller signalisierten laut Veranstalter, dass sie „sicher“, „sehr sicher“ oder „wahrscheinlich“ erneut teilnehmen möchten. Auch ehemalige Aussteller, die 2026 pausiert hatten, sollen bereits wieder Interesse an einer Rückkehr gezeigt haben. Für das Team hinter der LWF ein wichtiges Signal.


Zurück zur alten Größe: Die komplette Messe wird genutzt

Nachdem die Messe 2026 bereits gewachsen war, folgt 2027 nun der nächste große Ausbau. Erstmals seit dem Neustart soll wieder das komplette Messegelände genutzt werden. Das bedeutet konkret: Alle sieben Hallen werden bespielt, zusätzlich soll auch das Freigelände wieder eingebunden werden. Beide Eingänge des Geländes werden geöffnet und das gesamte Areal soll wieder wie in den früheren „Glanzzeiten“ der LWF funktionieren. Die Veranstalter sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Messe nicht nur größer, sondern auch attraktiver zu machen. Gerade die Orientierung und Besucherführung sollen dadurch deutlich einfacher werden.


Neue Themenwelten und ein noch stärkeres Erlebnisgefühl

Besonders spannend wurde es bei der Vorstellung der geplanten Themenbereiche. Die Veranstalter setzen weiterhin auf bewährte Inhalte, erweitern diese aber gezielt um neue Erlebniswelten.

So sollen unter anderem folgende Bereiche 2027 vertreten sein:

  • Bauen, Sanieren und Energietechnik
  • Einrichtung und Gartenausstattung
  • Gesundheit, Haushalt und Gastronomie
  • Reisen, Camping und Caravaning
  • Kreativität, Medien und Mode
  • Sportvereine und Mitmachaktionen
  • Familien- und Kinderangebote
  • Literatur, Autoren und Selfpublishing
  • Die Rückkehr der Kunstmesse „Kunstschimmer“

Gerade die Rückkehr der Kunstmesse sorgte während der Pressekonferenz für besondere Begeisterung. „Kunstschimmer“ war früher bereits in Ulm etabliert und soll nun als „Messe in der Messe“ zurückkehren. Der Veranstalter sprach davon, dass man „happy“ sei, dieses Format wieder integrieren zu können. Damit wolle man der regionalen Kunstszene erneut eine Plattform bieten.

Auch das Thema Literatur wird 2027 deutlich ausgebaut. Während in den vergangenen Jahren einzelne Autoren und Selfpublisher vertreten waren, planen die Veranstalter nun eine eigene große Literaturwelt in Halle 2. Statt bisher fünf bis zehn Autoren könnten künftig bis zu 100 Autorinnen und Autoren Teil der Messe werden. Die Idee dahinter: Begegnungen schaffen, regionale Kreative fördern und dem Publikum neue Inspiration bieten. Lesungen, Gespräche und Präsentationen sollen den Bereich lebendig machen.


Mehr Action, mehr Familienangebote, mehr Erlebnis

Ein großes Thema der Pressekonferenz war auch die Weiterentwicklung des Rahmenprogramms. Besonders Familien und Kinder sollen künftig noch stärker angesprochen werden. Die Veranstalter erklärten, dass man aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt habe. Vor allem die Wochenenden hätten gezeigt, wie wichtig interaktive Angebote seien.

Geplant sind deshalb:

  • mehr Mitmachaktionen,
  • stärkere Einbindung von Vereinen,
  • zusätzliche Kinderprogramme,
  • mehr Bühnenprogramm
  • und insgesamt mehr Erlebnischarakter.

Vor allem der Sonntag der vergangenen Messe sei laut Veranstalter „genau so gewesen, wie man sich eine Verbrauchermesse wünscht“.


Besucherzahlen sollen weiter steigen

Nach einem schwierigen Neustart 2025 konnte die Messe 2026 bereits deutlich zulegen. Rund 27.000 Besucher kamen laut Veranstalter zur diesjährigen Ausgabe. Für 2027 kalkuliert das Team nun vorsichtig optimistisch mit 35.000 bis 40.000 Besuchern. Dabei betonten die Verantwortlichen jedoch mehrfach, dass man realistisch bleiben wolle. Ziel sei nachhaltiges Wachstum – keine kurzfristige Übertreibung. Man wolle die Geschichte der LWF Schritt für Schritt weiterentwickeln und gleichzeitig die DNA der traditionsreichen Messe bewahren.

Ein wichtiger Faktor für die Fortsetzung der LWF ist laut Veranstaltern die Unterstützung der Messe Ulm selbst. Der Geländebetreiber habe großes Interesse daran, wieder starke Publikumsveranstaltungen in Ulm zu etablieren. Denn viele andere Veranstaltungen auf dem Gelände seien reine Fach- oder Firmenveranstaltungen ohne öffentliches Publikum. Die LWF hingegen bringe Menschen aus Ulm und der gesamten Region direkt auf das Gelände – und genau das wolle man gemeinsam stärken.


Der Blick geht klar nach vorne

Besonders bemerkenswert war während der Pressekonferenz die spürbare Motivation des gesamten Teams. Nach der diesjährigen Veranstaltung sei man zwar zunächst „platt“ gewesen, habe dann aber schnell gemerkt: „Wir haben wirklich Bock. Wir wollen wieder angreifen.“ Genau diese Energie soll nun in die Planungen für 2027 fließen. Die Hallen für die kommenden Jahre seien bereits reserviert, die langfristige Planung laufe bereits bis 2030. Damit senden die Veranstalter ein deutliches Signal: Die LWF soll langfristig wieder zu einer festen Größe in Ulm werden.


Fazit

Die „Leben Wohnen Freizeit“ 2027 verspricht deutlich mehr zu werden als nur eine klassische Verbrauchermesse. Die Verantwortlichen setzen auf Erlebnis, Begegnung, Vielfalt und regionale Identität – und scheinen aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre wichtige Erkenntnisse mitgenommen zu haben. Mit sieben Hallen, neuen Themenwelten, der Rückkehr der Kunstmesse „Kunstschimmer“, einem stark erweiterten Literaturbereich und mehr Familienangeboten soll die LWF 2027 zu einem echten Publikumsmagneten werden.

Vor allem aber war während der gesamten Pressekonferenz eines deutlich spürbar: Leidenschaft. Das Team hinter der Messe glaubt an den Standort Ulm, glaubt an das Format – und möchte die LWF mit viel Herzblut wieder dorthin bringen, wo sie viele Menschen bereits sehen: zu den großen Publikumsmessen der Region.