Nach der Messe wird ausgewertet

Die „Leben, Wohnen, Freizeit“ hatte mehr Besucher als 2025

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Bild: RVG / Armin Buhl
Die Ulmer Verbrauchermesse „Leben, Wohnen, Freizeit“ hatte diesmal rund 26.000 Besucherinnen und Besucher. Der mit Abstand besucherstärkste Tag war der heutige Sonntag. Die Messe- Organisatoren sind zufrieden: „Danke, Ulm!“, sagt Stephan Drescher, der Messechef und Geschäftsführer der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG). Wie es mit der „Leben, Wohnen, Freizeit“ dann 2027 weitergehen wird, steht aktuell noch nicht fest. Einen Termin gäbe es jedenfalls schon: Die RVG hat die Messehallen für die Tage von 8. bis 11. April reserviert.

Fünf Messehallen, mehr als 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 220 Ausstellungsbetriebe und etwa 26.000 Messegäste: Das sind die Zahlen, die die RVG am Abend des letzten Messetags 2026 vorlegt. Die Besucherzahl ist etwas niedriger als jene, auf die Messechef Stephan Drescher für dieses Jahr im besten Fall gehofft hatte. Aber schon deutlich höher als 2025.

Was die Besucherinnen und Besucher angeht, war an allen vier Messetagen auf dem Gelände einiges los. Am Donnerstag und Freitag war vormittags der Andrang am größten, auch zum Mittagessen waren viele Gäste da, die Nachmittage zeigten sich werktags noch etwas ruhiger. Am Samstag, bei bestem Wetter, war auf dem Messegelände ganztags viel Publikum unterwegs. Weithin zu sehen war am Samstagnachmittag der Fallschirmsprung, den das Messe-Team organisiert hatte: Drei erfahrene Fallschirmspringer landeten um Punkt 15 Uhr mitten im Messegelände. Am meisten Gäste versammelten sich heutigen am Sonntag auf der Messe, zum Tag der Familie. Speziell das Kinderprogramm war sehr gefragt.

„Die Besucherzahl liegt ungefähr in dem Bereich, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen hatten“, sagt Stephan Drescher. „Für eine Gesamtbewertung müssen wir nun auch noch das Feedback der Ausstellerinnen und Aussteller einfließen lassen.“ Dieses Feedback will die RVG in den kommenden Wochen einholen und auswerten. „Einige haben uns während der Messe von guten Geschäften berichtet, andere hätten sich mehr Besucher gewünscht“, berichtet Drescher. Abgefragt wird deswegen auch, welche Ausstellerinnen und Aussteller nächstes Jahr gern wiederkommen möchten. „All das brauchen wir als Grundlage, um uns über die Messe 2027 Gedanken machen zu können.“

In den nächsten Tagen wird die Messe wieder abgebaut. Danach wird das Team der RVG kurz durchatmen – und dann die Vorbereitungen für die Oberschwabenschau in Ravensburg starten. „Nach der Messe ist vor der Messe“, sagt Stephan Drescher. „Wir konnten vielen Messegästen einen bunten, unterhaltsamen Tag bieten. Damit sind wir für heute glücklich und zufrieden. Danke, Ulm!“