Regelstudienzeit wird in Baden-Württemberg pauschal verlängert

Studieren unter Corona-Bedingungen

An der Universität Ulm trifft die heute durch das MWK veröffentlichte Entscheidung, die Regelstudienzeit aller baden-württembergischer Studierender per Gesetz einmalig zu verlängern, auf breite Zustimmung. Durch diesen Schritt wird auch die Förderhöchstdauer für BAföG um ein Semester erhöht

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Die Psychologin und Ärztin Prof. Olga Pollatos ist Vizepräsidentin für Lehre an der Universität UlmBild: Eberhardt/Uni Ulm
Die Vizepräsidentin für Lehre der Universität Ulm, Professorin Olga Pollatos, sagt zu dieser Maßnahme, die Härten des coronabedingt digitalen Sommersemesters abmildern soll:

„Ein gutes Zeichen der Landesregierung! Das Sommersemester war und ist eine große Herausforderung für Studierende und Lehrende an der Universität Ulm. Durch die Umstellung auf Online Lehre und ausgefallene Veranstaltungen während der Zeit des Lockdowns, die nun parallel nachgeholt werden müssen, befinden sich viele Studierende am Rande ihrer Belastungsgrenze. Studiengänge mit vielen praktischen Anteilen mussten zudem Inhalte teilweise auf das Wintersemester verschieben, viele Studierende konnten Lehrveranstaltungen nicht planmäßig besuchen. Somit stellt die Verlängerung der Regelstudienzeit in Baden-Württemberg eine erste Erleichterung dar und trägt zur Entspannung der Situation bei.“

Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster.

1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt.

Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet exzellente Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.