Zwischen Wundertüte und Erlebniswelt: Warum diese Messe Ulm im April neu definiert
Die „Leben, Wohnen, Freizeit“ wird 2026 mehr als nur eine Verbrauchermesse – sie wird zur Bühne für Begegnungen, Überraschungen und echte Erlebnisse.
Wenn sich im April die Türen der Messehallen in Ulm öffnen, geht es um weit mehr als Produkte, Trends oder Angebote. Es geht um dieses besondere Gefühl, das man nicht planen kann – das zufällige Entdecken, das Staunen, das echte Erleben. Die „Leben, Wohnen, Freizeit“ kehrt 2026 nicht nur zu ihrem angestammten Termin zurück, sondern auch zu ihrem eigentlichen Kern: Menschen zusammenzubringen. Nach einem heißen Messejahr im Sommer setzt man jetzt bewusst auf den Frühling – und auf ein Konzept, das wieder Lust macht, einfach loszugehen und sich treiben zu lassen.
Noch sind es ein paar Tage, bis sich die Türen der „Leben, Wohnen, Freizeit“ in Ulm öffnen – doch bei der heutigen Pressekonferenz wurde bereits deutlich: Diese Messe will 2026 mehr sein als ein klassischer Branchentreff. Sie will Erlebnis sein, Inspiration – und vor allem ein Ort, an dem genau das passiert, was im Alltag oft zu kurz kommt: das ungeplante Entdecken.
Rund 12.000 Quadratmeter, fünf Hallen, über 200 Aussteller – das sind die harten Fakten. Doch wer allein auf Zahlen schaut, verpasst das Entscheidende. Denn was die Veranstalter rund um Geschäftsführer Stephan Drescher schaffen wollen, ist kein statisches Messekonzept, sondern ein bewusst offenes Erlebnis. Eines, das sich nicht strikt durchtakten lässt, sondern Raum gibt für Zufälle, Begegnungen und spontane Eindrücke. „Das ist ja das Schöne an einer Verbrauchermesse: Sie ist ein bisschen wie eine Wundertüte. Beim Bummeln entdeckt man so manches, womit man nicht gerechnet hätte“, sagt Drescher – und genau dieser Gedanke zieht sich durch alle Bereiche.
Die Struktur der Messe wirkt dabei auf den ersten Blick klar, fast klassisch – und ist doch bewusst so angelegt, dass sie sich vor Ort ganz anders anfühlt. In Halle 6 etwa entsteht mit über 70 Ausstellern rund um Bauen, Sanieren und Energie einer der größten Schwerpunkte der Veranstaltung. Themen, die aktueller kaum sein könnten, treffen hier auf konkrete Lösungen, Beratung und direkte Vergleichsmöglichkeiten. Nur wenige Schritte weiter verändert sich die Perspektive: In Halle 4 dreht sich alles um Mobilität, Outdoor und Freizeit – mit Caravans, E-Bikes und Erlebnisangeboten, die nicht nur angeschaut, sondern direkt ausprobiert werden können.
Halle 3 bringt schließlich das zusammen, was den Alltag prägt: Lifestyle, Gesundheit, Mode und Genuss. Hier geht es nicht nur ums Informieren, sondern ums Erleben – ums Probieren, Entdecken, Verweilen. Und dann ist da noch Halle 7, die bewusst anders gedacht ist. Als erster Anlaufpunkt konzipiert, setzt sie auf Familien, Kreativität und überraschende Formate – von Workshops über kleine Erlebnisflächen bis hin zu interaktiven Angeboten. Gerade hier zeigt sich besonders deutlich, was die Messe im Kern ausmacht: die Mischung aus Planung und Spontaneität.
Denn genau diese Mischung ist es, die Drescher immer wieder betont. „Dieses Erleben mit allen Sinnen und diese Zufälligkeit der Begegnungen – das unterscheidet uns vom Internet“, erklärt er. Ein Satz, der fast programmatisch wirkt. Während vieles im Alltag immer schneller, zielgerichteter und digitaler wird, setzt die Messe bewusst auf das Gegenteil: auf das langsame Entdecken, auf echte Gespräche, auf Eindrücke, die sich nicht vorher filtern lassen.
Ein entscheidender Baustein dafür ist das neu konzipierte Rahmenprogramm, das erstmals eine eigene Halle bekommt. Hier wird die Messe zur Bühne – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Jeder Tag bringt eine eigene Dynamik mit sich: Der Donnerstag startet als „Tag der Begegnung“ mit Vorträgen, Austausch und Tanz, der Freitag widmet sich ganz der nachhaltigen Mode und ist Teil der Fashion Revolution Week, der Samstag rückt die Vereine der Region ins Zentrum und der Sonntag gehört ganz den Familien. Drescher bringt die Stimmung dieses Finales treffend auf den Punkt: „Da wird’s ziemlich laut und ziemlich bunt und turbulent.“
Doch so vielfältig und durchdacht das Programm auch ist – die vielleicht eindrücklichsten Momente entstehen genau dort, wo nichts bis ins Detail planbar ist. Ein Thema, das Drescher mit sichtbarer Begeisterung hervorhebt: die Zauberer, die auf der Messe unterwegs sein werden. „Diese Zauberer sind völlig unberechenbar – und genau das macht den Reiz aus“, sagt er und lächelt. Für ihn sind es genau diese Situationen, in denen Besucher stehen bleiben, innehalten und sich einfach überraschen lassen. „Man kann da den ganzen Tag stehen und zuschauen, wie die Menschen verzaubert werden“ – ein Bild, das viel mehr beschreibt als nur eine Showeinlage.
Denn letztlich geht es genau darum: um Momente, die nicht geplant sind, aber bleiben. Um Begegnungen, die sich ergeben, ohne dass man sie gesucht hat. Und um das Gefühl, mit mehr nach Hause zu gehen als nur mit Informationen oder Prospekten. „Man kommt vielleicht wegen eines Themas – und geht mit ganz vielen neuen Eindrücken nach Hause“, fasst Drescher es zusammen.
Auch die Rückkehr zum Termin im April ist dabei kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Nach der Sommerausgabe im vergangenen Jahr, die von großer Hitze geprägt war, setzt man nun wieder auf den klassischen Zeitraum – und damit auf bessere Bedingungen für Besucher und Aussteller. Die Erwartungen sind entsprechend klar formuliert: „Wir würden uns wünschen, mindestens das doppelte Besucherergebnis zu erreichen.“ Es ist ein Ziel, das ambitioniert klingt, aber gleichzeitig zeigt, wie überzeugt die Veranstalter von ihrem Konzept sind.
Und tatsächlich spricht vieles dafür, dass diese Messe genau zur richtigen Zeit kommt. Der Frühling bringt Bewegung, Aufbruch, Lust auf Neues – und genau hier setzt die „Leben, Wohnen, Freizeit“ an. Sie ist keine Pflichtveranstaltung, kein reines Informationsformat. Sie ist eine Einladung. Eine Einladung, sich treiben zu lassen, Neues zu entdecken und vielleicht genau das zu finden, womit man nicht gerechnet hat.
Fazit
Die „Leben, Wohnen, Freizeit“ in Ulm verspricht 2026 genau das, was viele aktuell suchen: eine Mischung aus Inspiration, Erlebnis und echtem Austausch. Nach den Einblicken aus der Pressekonferenz wird deutlich, dass hier nicht nur eine Messe organisiert wurde, sondern ein Konzept, das bewusst auf Begegnung, Vielfalt und überraschende Momente setzt.
Für Besucher bedeutet das ganz konkret: Vier Tage voller Möglichkeiten – vom 16. bis 19. April, täglich von 10 bis 18 Uhr. Fünf Hallen, klar strukturiert und doch so angelegt, dass man sich treiben lassen kann. Über 200 Aussteller, die von Bauen und Wohnen über Mobilität und Outdoor bis hin zu Lifestyle, Gesundheit und Genuss alles abdecken, was den Alltag schöner, effizienter oder einfach spannender macht.
Dazu kommt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das jeden Tag unter ein eigenes Motto stellt – von Begegnung und nachhaltiger Mode bis hin zu Vereinen und einem großen Familientag mit Shows, Mitmachaktionen und Unterhaltung. Besonders für Familien lohnt sich der Besuch: Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt, und gerade am Sonntag wird die Messe zur Erlebniswelt für Groß und Klein.
Auch organisatorisch zeigt sich die Messebesucherfreundlich: Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich, Erwachsene zahlen 9 Euro, Jugendliche 5 Euro. Wer aufmerksam ist, kann mit den lilafarbenen Aktionskarten sogar zusätzlich sparen. Die Anreise ist unkompliziert – ob mit der Straßenbahn vom Hauptbahnhof in wenigen Minuten oder mit dem Auto, für das rund 3.500 Parkplätze direkt am Gelände zur Verfügung stehen.
Am Ende bleibt vor allem ein Eindruck: Diese Messe will nicht nur informieren, sondern begeistern. Oder, um es mit den Worten von Stephan Drescher zu sagen: Sie ist eine „Wundertüte“ – und genau deshalb einen Besuch wert.







