1:2 gegen Leipzig in letzter Minute: FCA verliert unglücklich

Schlotterbeck verschießt Elfmeter, Chaves mit dem Eigentor in der Nachspielzeit

Mit dem Abstieg dürfte der FC Augsburg nach dem 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln in dieser Saison vermutlich nichts mehr zu tun haben – nun stellte sich für Manuel Baum und sein Team vielmehr die Frage, ob es sogar doch noch für die Teilnahme am europäischen Geschäft reichen könnte. Einen ersten Anhaltspunkt dafür bot die Partie am heutigen Samstagnachmittag gegen RB Leipzig.

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Bild: Instagram / FC Augsburg
Im Vergleich zum Flutlicht-Erfolg gegen die Domstädter stellte Baum seine Anfangsformation auf zwei Positionen um: Chaves und Giannoulis liefen für Claude-Maurice (fehlte aus privaten Gründen) und Zesiger (Gelbsperre) von Beginn an auf.

Schlotterbeck verschießt Handelfmeter

Die erste Chance des Spiels verzeichneten die Hausherren nach fünf Minuten, doch Baumgartners Schuss aus knapp 16 Metern ging knapp am Tor vorbei. Nach rund 20 Minuten kam Kömür im Anschluss an eine Ecke aus der Distanz zum Abschluss, aber Baumgartner kam mit seinem Ellenbogen an den Ball – nach Überprüfung durch den VAR gab es infolge dieses Kontaktes Elfmeter. Der heutige Kapitän Schlotterbeck übernahm und scheiterte an Vandevoordt, der die Kugel noch stark um den Pfosten lenken konnte. Bei der darauffolgenden Ecke köpfte Ribeiro nur aufs Tordach, während Dahmen einen Versuch von Diomande aus sieben Metern gerade noch so zur Ecke fausten konnte.

Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten

In Minute 37 hielt Vandevoort gegen Massengo, doch nur zwei Minuten später war der Leipziger Keeper endlich geschlagen: Rieder gab zu Fellhauer, der freistehend aus rund elf Metern zum 1:0 aus Sicht der Augsburger einnetzte. Bis zur Pause verpassten sowohl Romulo als auch Jakic, weshalb es mit der knappen Gäste-Führung in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel ging es mit Kade für Kömür in derselben Intensität weiter: Rieder (vermutlich aber aus dem Abseits) scheiterte gleich doppelt an Vandevoort, auf der Gegenseite parierte Dahmen zwei Mal stark gegen Baumgartner (51. und 55. Minute). Für den FCA probierten es Giannoulis und Kade jeweils aus kurzer Distanz, ehe Lukeba ans Aluminium traf und Fellhauer einen Rechtsschuss von Diomande ans Außennetz abfälschte.

Leipzig dreht die Partie kurz vor Schluss

Eine Viertelstunde vor Schluss passierte es dann allerdings: Diomande nutzte nach Vorarbeit von Harder seinen Tempovorteil gegen Schlotterbeck, zog am Innenverteidiger vorbei und überwand auch noch Dahmen aus rund elf Metern. Die Partie war nun komplett offen und es ging Schlag auf Schlag: Ribeiro lupfte in Minute 83 an den Pfosten, Harder scheiterte aus vier Metern an einer weiteren grandiosen Parade von Dahmen. In der Nachspielzeit kam es dann ganz bitter für den FCA, denn Dahmen lenkte eine Flanke von Raum an die Brust von Chaves, von wo aus der Ball ins eigene Tor flog – so ging eine umkämpfte und sehr unterhaltsame Partie letztendlich für die Schwaben doch noch verloren.

So geht es weiter

Der FC Augsburg tritt am kommenden Samstag (14. März) um 15:30 erneut auswärts bei Borussia Dortmund an, während RB Leipzig einen Tag später abends beim VfB Stuttgart zu Gast ist.