Rexhbecaj in der Nachspielzeit: FCA besiegt Wolfsburg mit 3:2

Winter-Leihgabe Ribeiro trifft bei Startelf-Debüt

Es war kein schöner, aber ein enorm wichtiger Sieg – nach dem knappen 1:0 zuhause gegen Heidenheim ging es für den FC Augsburg am heutigen Samstagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg erneut gegen einen weiteren Gegner, der in der Tabelle hinter den Fuggerstädtern liegt und von dem man sich mit einem Erfolg weiter absetzen könnte.

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Bild: Instagram / FC Augsburg
Für dieses Ziel stellte Trainer Manuel Baum seine Startelf im Vergleich zum Heimsieg vom vergangenen Sonntag auf zwei Positionen um: Für Kade und Gregoritsch rückten Giannoulis und Ribeiro in die Anfangsformation – damit kam der portugiesische Leihspieler zu seinem Startelf-Debüt für den FCA.

Aluminium-Pech für die Fuggerstädter

Die Augsburger dominierten die Partie zu Beginn und kamen nach gut zehn Minuten zu ihrer ersten großen Chance: Kömür schlenzte einen Ball in den Strafraum, wo Gerhardt eigentlich klären wollte, die Kugel jedoch an den eigenen rechten Pfosten abfälschte. Auch in der Folge waren die Schwaben aktiver, doch Belocian konnte nach 24 Minuten vor Fellhauer klären. Nach einer knappen halben Stunde ergab sich auch die erste Gelegenheit für die Wölfe – die Direktabnahme von Majer ging aber über das Tor.

Wolfsburg geht nach Ecke in Führung

Nun gab es etwas Leerlauf, ehe Kömür in Minute 37 die nächste gute Möglichkeit hatte, während Dahmen kurz darauf stark einen Gewaltschuss von Vavro parierte. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff gingen die Hausherren dann nach einer Ecke in Führung: Kömür war unter dem Ball durchgesprungen und ermöglichte so Gerhardt einen Kopfball am kurzen Pfosten. Mit der etwas schmeichelhaften Führung für die Hausherren ging es schließlich in die Kabinen. 

Ribeiro mit Premierentor

Nach dem Wechsel passierte erst einmal wenig, weshalb Baum nach einer knappen Stunde Rieder für Kömür brachte. Und nur eine Minute später durften die mitgereisten Gäste-Fans jubeln, denn Ribeiro kam nach Vorarbeit von Claude-Maurice im Strafraum an den Ball und traf zum Ausgleich. Wenig später kamen Rexhbecaj und Wolf für Massengo und Giannoulis in die Partie und mussten direkt mitansehen, wie Shiogai nach einem Wolfsburger Konter das 2:1 erzielte.

FCA dreht die Partie

Wenige Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gab es dann einen unstrittigen Elfmeter für die Schwaben: Nach einer Ecke war Vavro mit ausgestrecktem Arm hochgesprungen – und Gregoritsch verwandelte eiskalt. Doch damit nicht genug, denn in der siebenminütigen Nachspielzeit schoss ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger nach tollem Pass von Claude-Maurice das 3:2 und so gewannen die Augsburger auch diese Partie und springen in der Tabelle vorerst auf Rang 10.

So geht es weiter

Der FC Augsburg empfängt bereits am kommenden Freitagabend (27. Februar) um 20:30 Uhr zuhause den 1. FC Köln, während Wolfsburg erst am Sonntag nachmittags beim VfB Stuttgart antritt.