24 Schülerinnen und Schüler aus Schwaben werden Wertebotschafter

„Werte machen Schule“

24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Schwaben wurden im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ des Bayerischen Kultusministeriums vom 4. bis 8. Februar in Wertingen zu Wertebotschaftern ausgebildet. Sie erhielten am Freitag, den 8. Februar 2019, in einer feierlichen Veranstaltung ihre Urkunden und gaben Einblicke in ihre Ausbildungswoche im Schullandheim Bliensbach. Nina Lechelmair, Schülerin der Staatlichen Realschule Meitingen, durfte sich über die erfolgreiche Teilnahme freuen.

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Fr Dr. Scherbaum (v.l.) und Vertreter der RealschulenBild: Carolin Völk (Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus)
Staatssekretärin Anna Stolz betonte anlässlich der Veranstaltung: „Die Wertebildung unserer Schülerinnen und Schüler ist mir ein Herzensanliegen. Ich danke allen, die sich im Rahmen der Initiative ‚Werte machen Schule‘ mit viel Engagement für die Wertebildung unserer jungen Menschen im Freistaat einsetzen.“ Die Staatssekretärin erklärte weiter: „Wir stärken mit der Initiative ‚Werte machen Schule‘ die Werteerziehung an unseren bayerischen Schulen. Mit einer Wertebildung von Schülern für Schüler setzen wir neue Impulse.“ Das Ziel sei es, dass sich junge Menschen aktiv für ein respektvolles und verantwortungsvolles Miteinander in unserer Gesellschaft engagieren. Dabei leisten die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter einen wichtigen Beitrag.

Die ausgebildeten Wertebotschafterinnen und -botschafter geben ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Tipps und Anregungen zur Wertebildung an die Hand, zum Beispiel für werteorientierte Projekttage oder Schulfeste. Sie helfen mit, ein gewinnbringendes und gutes Mit- und Füreinander an den Schulen vor Ort zu gestalten. Begleitet und unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler während und nach der Ausbildungswoche von Wertemultiplikatoren, erfahrenen Lehrkräften, die schon seit vielen Jahren Wertebildung in Unterricht und Schulleben praktizieren und vorleben.

Je Regierungsbezirk wurden 20 bis 25 Jugendliche aus der achten und neunten Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schularten aus den Vorschlägen ausgewählt, die die Schülermitverantwortung (SMV) in Absprache mit der Schulleitung formuliert hat. Die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter erwarben in ihrer Ausbildung Basiskompetenzen zu Wertebildung, Kommunikationsfähigkeit und Teamführung und gestalten gemeinsam schülerorientierte Module zur Wertebildung, die sie bei der Abschlusspräsentation am Ende der einzelnen Ausbildungswochen selbst vorstellten.