Fahrgastverband: DB auf starken Wintereinbruch "nicht ausreichend vorbereitet"
Die Deutsche Bahn (DB) ist nach Ansicht von Fahrgastverbandschef Detlef Neuß "nicht ausreichend" auf das aktuelle Winterwetter vorbereitet. "Es gibt bereits ein deutlich höheres Ausmaß von Zugverspätungen, von eingefrorenen Weichen und Stellwerken sowie von Lokführern, die nicht pünktlich zum Dienst kommen können", sagte der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Der alte Bahnslogan, 'alle reden vom Wetter, wir nicht', gelte nicht mehr.
Neuß forderte von der Bahn, für eine rechtzeitigere Kundeninformation zu sorgen. Die Bahnkunden rief er auf, ihre Entschädigungsansprüche geltend zu machen. "Die Bahn kann sich da nicht rausreden. Wir haben zwar Winterwetter, aber keine Situation, die völlig ungewöhnlich oder gar katastrophal ist. Entschädigungen müssen gezahlt werden."
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