Finanztip: Bitcoins nur in geringen Mengen und bei Spezialplattformen handeln
Wer in Bitcoins investieren möchte, sollte dies laut Empfehlung des Finanzratgebers Finanztip am ehesten auf speziell darauf ausgerichteten Plattformen tun. Zwar ermögliche auch mancher Neobroker das Handeln mit der Kryptowährung, dies habe jedoch Nachteile, erklärte Finanztip am Freitag. Grundsätzlich sollten Anleger nur einen geringen Anteil in Bitcoin investieren - vom Handel mit anderen Kryptowährungen raten die Finanzexperten gänzlich ab.
Viele reguläre Depotanbieter bieten laut Finanztip nicht die Möglichkeit, gekaufte Bitcoins in eine andere Wallet zu übertragen - ein erheblicher Nachteil, weil der Anleger dann an den Anbieter gebunden ist. "Wieder andere Neobroker bieten nur wenig Leistungen bei vergleichsweise hohen Preisen", erklärte Finanztip. Besser sind demnach Spezialplattformen wie Bitvavo, Finst und Bison.
Grundsätzlich warnt Finanztip vor dem hohen Risiko von Kryptoinvestitionen. "Anlegende können ihr Geld kaum risikoreicher anlegen als in Kryptowährungen", sagte Finanztip-Expertin Nadine Graf. "Wer die Technologie dahinter spannend findet und sich gerne ausprobieren möchte, sollte dafür nur kleine Summen einsetzen und sich bewusst sein, dass er oder sie den kompletten Einsatz verlieren kann." Für die Altersvorsorge seien weltweite Aktien-ETFs die bessere Wahl.
Bitcoin ist die älteste und größte digitale Währung und macht aktuell etwa 57 Prozent des gesamten Kryptomarkts aus. Daneben gibt es weitere Titel wie Ethereum, Ripple oder Solana, von denen Finanztip wegen des hohen Risikos jedoch abrät.
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