Behörden warnen vor Attacken auf Messenger-Accounts von Spitzenpolitikern

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) vor gezielten Hacker-Angriffen auf die Accounts von Spitzenpolitikerinnen und -politikern. "BSI und BfV haben Kenntnis über eine aktuelle Social-Engineering-Kampagne, die sich insbesondere gegen hochrangige politische Personen richtet", zitiert das Blatt aus einem internen Papier.

Es geht demnach um die Konten prominenter Regierungsmitglieder bei Messenger-Diensten. "Nach dem bisherigen Erkenntnisstand verfolgen die Angreifenden folgende Ziele: Übernahme eines bestehenden Messenger-Accounts und das Anlegen eines Messenger-Accounts unter dem Namen der hochrangigen politischen Person, der mit der tatsächlichen Mobilfunknummer der Person verknüpft ist", hieß es.

Dabei werde mit Tricks versucht, in den Besitz der Handynummer und von Authentifizierungscodes der Betroffenen zu gelangen. Seien die Angreifenden damit erfolgreich, würden sie den Besitz der Handy-Nummer des Politikers oder der Politikerin auch dafür nutzen, um weitere Opfer mit dem Verweis darauf zu ködern.