Das waren die 23. Neu-Ulmer Orchideentage im Edwin-Scharff-Haus

Ein tropisches Gewächshaus

Ein Meer aus leuchtenden Farben und den verschiedensten Blütenformen und -größen – so präsentierte sich das Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm im Rahmen der Orchideentage. Schon beim Betreten der Ausstellung fühlte man sich wie in einem kleinen Paradies, in dem jede Orchidee für sich spricht. Von Sammlern hochgeschätzte Exponate aus Deutschland und dem Ausland zogen Blumenliebhaber, Hobbygärtner und Kunstinteressierte gleichermaßen in ihren Bann…

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Bild: TRENDYone
Neu-Ulm hat sich mit dieser besonderen Blumenschau weit über die Region hinaus einen hervorragenden Namen gemacht. Ihre Anfänge nahm die Ausstellung bereits im Jahr 1980 – Schon damals im Edwin-Scharff-Haus direkt an der Donau. Seitdem hat sich die Veranstaltung kontinuierlich weiterentwickelt und öffnete nun zum 23. Mal  ihre Pforten. Im Rahmen der Eröffnung fand traditionell die Taufe einer neuen Orchideenzüchtung auf den Namen einer prominenten Frau statt. In diesem Jahr übernahm diese besondere Patenschaft Prof. Dr. Uta Faeser. „Schönheit, Stärke, Vielfalt, Eleganz, Sinnlichkeit und Zusammengehörigkeit“ – All das verbindet die Leiterin der Hochschule Neu-Ulm mit den „floralen Schönheiten“.

In den vergangenen Jahren standen unter anderem Ilse Aigner, Ursula Karven, Marianne Strauß, Irene Epple-Waigel oder Karin Seehofer als Paten für eine Neuzüchtung.

Die Neu-Ulmer Orchideentage waren wieder einmal ein voller Erfolg!
Renommierte Züchter präsentierten ihre seltensten Exemplare, während Fachvorträge, persönliche Beratung und Verkaufsmöglichkeiten die Ausstellung für Kenner und Einsteiger gleichermaßen attraktiv gestalteten. Besucher nutzten die Gelegenheit, sich fachlich inspirieren zu lassen und vielleicht die ersten Schritte in ein neues Hobby zu wagen.

Auch für die jüngsten Gäste hielt die Veranstaltung dieses Jahr eine Überraschung bereit: eine bunte Kinderschnitzeljagd. Mit geheimem Forscherpass ausgestattet, erkundeten die Kinder die Stände, lösten Rätsel und entdeckten versteckte Orchideen. Wer alles korrekt notiert hatte, erhielt eine tolle Überraschung. Strahlende Kinderaugen und ausgelassene Freude machten deutlich, dass die Faszination Orchidee bereits früh beginnt. .

Eine Kunstausstellung mit naturverbundenen Motiven
Parallel zur Blütenpracht begeisterte Künstlerin Annelore Römhild mit ihrer Ausstellung „Schönheit und Vielfalt der Orchideen“. Ihre detailreichen Malereien und Zeichnungen spiegelten die Eleganz der Pflanzen auf künstlerische Weise wider und luden dazu ein, die filigranen Strukturen der Orchideen aus einer neuen Perspektive zu entdecken.

So verschmolzen Natur und Kunst zu einem ganzheitlichen Erlebnis für alle Sinne.

Die 23. Auflage der Orchideentage zeigte eindrucksvoll, warum diese Blumenschau ein fester Höhepunkt im Neu-Ulmer Veranstaltungskalender ist – ein Wochenende, das die Eleganz und Vielfalt der Orchideen in all ihren Facetten feierte.