Den Stars und Sternchen so nah mit Jana: Die Ehrlich Brothers Chris und Andreas im exklusiven Interview – Zwei Brüder, die mehrere Millionen Menschen verzaubern
Mit einzigartigen Illusionen durch die größten Arenen
Die Ehrlich Brothers Christian und Andreas zählen zu den erfolgreichsten Zauberkünstlern der Welt. Mit spektakulären Live-Shows begeistern sie Millionen von Menschen – in ausverkauften Arenen in ganz Deutschland, auf internationalen Bühnen und natürlich auch im Fernsehen. Ihre Illusionen sprengen dabei jede Vorstellungskraft: Sie verbiegen Bahnschienen mit bloßen Händen, lassen einen zehn Tonnen schweren Monstertruck aus dem Nichts erscheinen, fliegen durch riesige Arenen – bis hin zu Szenen, in denen eine Säge scheinbar einen der Brüder durchtrennt. Ihre Magie ist modern, visionär und technisch auf höchstem Niveau – mit Drohnen, Hologrammen und eigens entwickelten Illusionen, die bereits mehrere Weltrekorde hervorgebracht haben. Doch hinter den Shows stehen zwei bodenständige Männer, die privat bewusst familiär leben und ihren Erfolg nie als Selbstverständlichkeit betrachten. Im exklusiven Interview ließ sich unsere Redaktionsleitung Jana Dahnke von Chris und Andreas in deren magische Welt entführen...
Andreas: Das war bei uns weniger eine einzelne Erinnerung – Viel entscheidender war die positive Art und Weise, wie unsere Eltern uns zu jeder Zeit unterstützten. Wenn wir Fehler gemacht haben, gab es keinen erhobenen Zeigefinger, sondern gerade bei unseren ersten Zaubertricks viel Geduld, Liebe und vor allem konstruktives Feedback. Niemand hatte jemals die Absicht oder Erwartung, dass daraus einmal das wird, was die Ehrlich Brothers heute sind.
Was war der emotionalste, aber zugleich der wichtigste Augenblick Eurer bisherigen Laufbahn?
Chris: Es gab viele einschneidende Momente, aber einer ragt nennenswert heraus: Unsere erste große Tournee im Jahr 2012. Damals hatte sich kein Veranstalter finden lassen, also haben wir alles selbst auf die Beine gestellt. Viele sagten, dass Zauberei nicht funktioniert und genau diesen Stimmen wollten wir das Gegenteil beweisen. Es hing ein enormes finanzielles Risiko daran – Am Ende hielten sich Gewinn und Verlust die Waage. Nach dieser ersten Tour meldeten sich dann plötzlich gleich zwei Veranstalter, die unbedingt mit uns arbeiten wollten. Ab diesem Moment konnten wir uns wieder auf das konzentrieren, was uns wirklich antreibt: Nämlich auf die Show und weniger die Organisation dahinter.
Wie haben Euch Siegfried und Roy geprägt?
Andreas: Es gab kein anderes deutsches Zauberduo, das international vergleichbar erfolgreich gewesen ist. Dass sie über Jahrzehnte hinweg Headliner in Las Vegas waren, ist eine riesige Inspiration. Ihre Geschichte zeigt, dass man auch aus dem Nachkriegsdeutschland kommen kann – oder, wie man heute sagen würde, aus einfachsten Verhältnissen – und trotzdem Beeindruckendes verwirklichen kann. Selbst wir hatten keine reichen Eltern. Aber wenn man sich leiten lässt, für etwas kämpft und nicht zu früh aufgibt, dann können Träume wahr werden.
Woher kommen Eure Einfälle für neue Illusionen – und wie entsteht daraus am Ende etwas Bühnenreifes?
Chris: Wir haben über die Jahre hinweg schon so viele Ideen gesammelt, die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Umsetzung. Ein Einfall ist nur ein Puzzleteil – ein wichtiges zwar, aber bis daraus eine wirklich bühnenreife Illusion wird, vergeht sehr viel Zeit. Oftmals müssen wir dafür zwei bis drei Jahre einplanen und genau das ist die eigentliche Arbeit.
Woran merkt Ihr beim Tüfteln, dass aus reiner Technik plötzlich Magie entsteht?
Andreas: Entweder in dem Moment, in dem wir in der Werkstatt bewusst die Zuschauerperspektive einnehmen – oder dann, wenn wir unsere Crew mit einer Illusion zum ersten Mal verzaubern. Sind alle fasziniert und können kaum glauben, was sie gerade sehen, wissen wir: Jetzt ist es Magie!
Welche Illusion seht Ihr selbst als Euren größten Meilenstein?
Chris: Sicherlich die, bei der ich mit dem Motorrad aus dem iPad fahre. Das war unser Durchbruch im deutschen Fernsehen und über dies hinaus international. Seit der Uraufführung 2013 hat sie in keiner einzigen Show gefehlt und ist außerdem aus einem persönlichen Grund so besonders, denn unser Papa hat an dieser Illusion noch mitgewirkt. Wir haben gemeinsam in der Werkstatt gesessen und auf dem Papier an den Ideen getüftelt. Den riesigen Erfolg dieser Illusion hat er leider nicht mehr miterlebt – er ist drei Wochen vor der Premiere verstorben.
Wie lange müsst Ihr proben, bis ein Kunststück wirklich sitzt?
Chris: Das hängt stark von der Art ab: Manche erfordern deutlich mehr Fingerfertigkeit und Übung als andere. Den schwierigsten tricktechnischen Griff, den ich beherrsche, habe ich fast ein Jahr lang täglich trainiert – etwa für Manipulationstechniken wie das Verschwindenlassen von Karten.
Welche Pannen sind Euch während einer Show schon passiert?
Chris: Zum Beispiel als ich mit dem Motorrad nicht wie üblich aus dem iPad herausgefahren, sondern herausgefallen bin. Das Motorrad wiegt rund 300 Kilo, lag auf mir und ich hatte eine schwere Prellung, weshalb ich ins Krankenhaus musste. Andere Zwischenfälle gehören ebenfalls dazu: Bei einer Show haben mir die Haare gebrannt, bei einer anderen die von Andreas. Wir arbeiten mit viel Pyrotechnik, und auch wenn alles maximal abgesichert ist, sind wir vor solchen Unfällen nicht völlig gefeit. Das gehört leider zur Realität unserer Shows dazu.
Wie hart ist die Konkurrenz in Eurer Branche – und wodurch hebt Ihr Euch Eurer Meinung nach davon ab?
Andreas: Weltweit gibt es unfassbar viele Zauberer, insofern besteht auf den ersten Blick natürlich eine enorme Konkurrenz. Was unsere Arbeit so außergewöhnlich werden lässt, ist die Art der Illusionen, die wir über mittlerweile mehr als 20 Jahre entwickelt haben. Wie bei einem guten Song geht es nicht nur um den Moment, sondern darum, dass etwas im Herzen hängen bleibt. Unsere Illusionen sollen die Menschen berühren und genau darin sehen wir den auffallendsten Kontrast zu vielen anderen Formen von Magie.
Durchschaut man nach so vielen Jahren im Business automatisch die Tricks anderer Magier?
Andreas: Wir orientieren uns tatsächlich nicht an anderen Zaubershows. Das liegt weniger daran, dass wir uns nicht begeistern könnten, sondern vor allem daran, dass wir unseren Fokus sehr konsequent auf unsere eigenen Visionen legen. Unsere Zeit fließt fast vollständig in neue Ideen, neue Illusionen und neue Träume. Und das hat uns über die Jahre sehr gutgetan. Wenn wir dann doch einmal eine andere Show sehen, versuchen wir gar nicht so sehr, die Tricks zu analysieren, sondern uns einfach verzaubern zu lassen.
Man sagt ganz allgemein über Magie, dass es viel schwerer ist, Kinder mit Tricks zu „täuschen“ als Erwachsene…
Chris: Die kleinen Zuschauer sind ein ganz anderes Publikum – Sie haben keinen Filter und sind absolut ehrlich mit ihrem Feedback. Genau deshalb freuen wir uns sehr, dass unsere Zuschauer überwiegend aus Familien bestehen. Es ist sehr schön zu sehen, wenn selbst die Eltern in unseren Shows wieder ein Stück weit selbst zu Kindern werden.
Was möchtet Ihr, dass die Zuschauer aus Euren Shows mit nach Hause nehmen?
Andreas: Jede Menge Magie – Bilder, die im Kopf bleiben und lange nachhallen. Zudem, dass unsere Shows ein Gemeinschaftsgefühl schaffen. Als Brüder stehen wir für bestimmte Werte auf der Bühne – und wenn diese Inspiration mit nach Hause genommen wird, ist das für uns das Schönste. Und natürlich gibt es zudem ganz „leckere“ Erinnerungen: Viele Zuschauer nehmen Süßigkeiten mit nach Hause, wenn wir das weltgrößte „Süßigkeitenglas“ erscheinen lassen und die Süßigkeiten ins Publikum geschossen werden.
Was braucht es, um so faszinierende Illusionen selbst zu verwirklichen?
Chris: Nur sehr wenige Magier entwickeln überhaupt eigene Illusionen. Dieser Prozess ist nämlich hochkreativ und nahezu einzigartig – vergleichbar mit Songwriting – und kann technisch, inszenatorisch oder visuell geprägt sein. Bei uns ist eine Illusion immer ein komplexes Zusammenspiel, das vor allem Geduld, Ausdauer und Ehrgeiz erfordert. Wir arbeiten hierbei eng mit einer spezialisierten Crew aus Mechanikern, Schweißern und Ingenieuren zusammen.
Ihr seid in den USA absolut erfolgreich gewesen – obwohl Ihr anfangs etwas skeptisch wart. Was hat Euch dort überrascht?
Andreas: Definitiv, wie es sich anfühlt, vor einem so lautstarken Publikum aufzutreten. Amerikaner lassen sich genauso gerne auf Magie ein wie das deutsche Publikum, sie staunen, fiebern mit und tauchen komplett in diese Welt ein. Der krasse Unterschied ist die Art, wie sie ihre Begeisterung zeigen: Es ist deutlich lauter, extrovertierter, die Jubelrufe kommen sofort und ungefiltert. Ein absolutes Highlight war unser Auftritt in Las Vegas vor rund 5.000 Menschen – darunter viele Magier. Von Kollegen dort zu hören, dass unsere Show weltweit einmalig sei, hat uns natürlich sehr berührt. Gerade weil wir vorher nicht wussten, was uns in Amerika erwarten würde.
Was ist Euer größter Traum – beruflich oder persönlich?
Chris: Beruflich haben wir bereits unfassbar viel erreicht, und wir wissen sehr genau, wie glücklich wir uns schätzen dürfen. Manchmal zwicken wir uns selbst, um zu begreifen, dass wir diesen Traum heute wirklich leben dürfen – gemeinsam mit unserem gesamten Team. Wir freuen uns schon auf unsere anstehende Stadionshow am 13. Juni 2026 – Genau zehn Jahre nach unserer ersten Stadionshow wollen wir dort noch einmal neue Maßstäbe setzen und Weltrekorde brechen. An diesem Abend wird die größte Illusion der Welt gezeigt – eine Show der Superlative, die nur ein einziges Mal aufgeführt wird. Persönlich ist unser innigster Wunsch, gesund zu bleiben. Gesundheit ist das Wichtigste überhaupt – etwas, das man sich mit keinem Geld der Welt kaufen kann.
DIAMONDS - Die besten Illusionen aus 10 Jahren Tour Jubiläumstour geht weiter
Aufgrund der überwältigenden Nachfrage verlängern Andreas und Chris Ehrlich ihre Jubiläumstour, die ursprünglich auf ein Jahr begrenzt war. Zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 gibt es zahlreiche zusätzliche Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In DIAMONDS verbiegen die EHRLICH BROTHERS Bahnschienen mit bloßen Händen, sie lassen einen 10 Tonnen schweren Monstertruck erscheinen, sie fliegen und verwandeln sich dabei in Schmetterlinge. Auf diese und viele weitere EHRLICH-BROTHERS-Highlights dürfen die Zuschauer sich freuen. Auch eine der Illusionen, die David Copperfield einst von den Zauberbrüdern erwerben wollte, ist dabei: Zum großen Finale lassen die Weltrekord- Magier es in der gesamten Arena schneien. Andreas und Chris Ehrlich haben ihre Diamanten aus zehn Tour-Jahren geschliffen und präsentieren ihre Illusionen in neuen Arrangements. Es wird zudem einige Überraschungen geben! Für die einen ist es ein lang ersehntes Wiedersehen, für die anderen, vor allem für die jüngeren Zuschauer, sind diese Top-Illusionen eine Premiere.WONDERWORLD: Die brandneue Tourshow – vom unendlichen Kosmos in gewaltige Unterwasserwelten!
Die EHRLICH BROTHERS nehmen ab Dezember 2026 ihr Publikum mit ihrer Show „WONDERWORLD – Aufbruch ins Unmögliche“ auf eine magische Reise durch Raum und Zeit. Am 20. und 21.03.2027 geht es in Neu-Ulm vom unendlichen Kosmos hinab in unergründliche Tiefen der Ozeane – die Magier verwandeln die ratiopharm arena in eine gewaltige Unterwasserwelt. Andreas und Chris Ehrlich reißen die Grenzen der Vorstellungskraft ein – mit einzigartigen Illusionen, atemberaubenden Effekten und Momenten, die man nie wieder vergisst! In ihrer brandneuen Tourshow treiben sie mit ihrer gefährlichsten Illusion aller Zeiten den Adrenalinspiegel auf Rekordhöhe. WONDERWORLD – ein einmaliges Ereignis für alle Generationen!Tickets gibt es unter www.ehrlich-brothers.com oder der Hotline 01805 004159 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunknetz).
Alle Tourdaten unter www.ehrlich-brothers.com und www.facebook.com/EhrlichBrothers





















