Der bayerische Biergarten-Knigge

Die Do‘s und Dont‘s in Bier- und Wirtsgärten

Endlich Sommer und endlich wieder einigermaßen „normale“ Biergartenbesuche. Wie sehr haben wir es vermisst, unter Kastanienbäumen zu sitzen und eine deftige Brotzeit und ein kühles Bier zu genießen. Denn Bier- und Wirtsgärten sind die besten Orte Bayerns, um das Leben zu genießen. Im diesjährigen TRENDYone Biergarten- und Terrassenspecial zeigen wir Ihnen die Do‘s und Dont‘s für einen Corona freundlichen Besuch im Biergarten.

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Bild: stock.adobe
Do‘s 

Die richtige Begrüßung. Setzt man sich in einem Biergarten an den Tisch muss man sich vor den vielen Kellnern und Kellnerinnen nicht krampfhaft die Zunge verrenken, wenn man des Bayerischen nicht mächtig ist. Man darf auch ganz einfach „Hallo“ sagen. Besser noch: „Grüß Gott“. Zum Abschied sagt man am besten „Servus“.

Großzügig mit dem Trinkgeld umgehen. Denn in vielen Biergärten wuseln jede Menge fleißiger Helfer umher, die fettige Hendel-Teller, gebrauchte Erfrischungstücher, klebrige Maßkrüge und Brotzeitreste abräumen. Die Jungs und Mädels in den Biergärten freuen sich sicher über ein nettes Trinkgeld. Und ein freundliches Dankeschön zum Abschied. Gerade in Zeiten von langen Corona bedingten Schließungen darf das Trinkgeld vielleicht sogar etwas großzügiger ausfallen. 

Abstand halten. Auch wenn es sich um Außengastronomie handelt: im Biergarten soll beim Anstehen an Schänke oder Essensausgabe ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen gehalten werden. Eine FFP2-Maske ist und wird wohl noch eine ganze Weile länger Pflicht sein. Beim Ein- und Ausgang in den Biergarten oder auf dem Weg zur Toilette ist die Maske Pflicht. Alles läuft also sowohl für den Wirt als auch die Gäste lockerer ab, wenn sich jeder an das Tragen hält.

Dont‘s 

Das Essen von Zuhause Mitbringen. Zwar ist das eine altbekannte Tradition in Bayern manchen bayerischen Biergärten, jedoch sollte man dies zur Corona Zeit unterlassen. Denn nicht nur Kellner und Kellnerinnen sondern auch Gäste sollten auf die geltenden Hygienekonzepte achten. Deshalb besser das Essen und Trinken direkt im Biergarten bestellen. 

Zusammenrücken auf Bänken. Das Zusammenrücken auf Bänken war vor zwei Jahren gar nicht wegzudenken. Jeder wollte um jeden Preis einen der begehrten Plätze – selbst in vollen Biergärten – ergattern. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen hat aber jede Besuchergruppe ihren eigenen Platz – und so sollte das in Hinblick auf die Hygienemaßnahmen auch bleiben. 

Eine Mass falsch bestellen. Ein Graus für jedes bayerische Ohr ist es, wenn man sein Bier so bestellt: „Ich hätte gern ein Maaaahhs.“ Nein! Da graust es den waschechten Bayer. Wer noch frisch in Bayern ist, kann auch eine Halbe bestellen. So nämlich heißt das Glas, das einen halben Liter Bier beinhaltet. Denn klein anzufangen, rentiert sich vor allem bei länger dauernden Biergartenbesuchen.

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