Feuerwehrübung mit Mehrwert: 250.000 Liter Wasser sinnvoll zwischengespeichert

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Bild: Stadt Ulm
Die Feuerwehr Ulm hat am 10. August 2026 eine besondere Übung am Bundeswehrschwimmbad durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Leerpumpen des Schwimmbeckens für anstehende Revisions- und Wartungsarbeiten. Dabei konnten die Einsatzkräfte die Großpumpen der Feuerwehr und den neuen Hochwasserschutz der Stadt praktisch erproben. Das Wasser wurde angesichts der Trockenheit zwischengespeichert und anschließend weiterverwendet.

Rund 800.000 Liter zuvor entchlortes Wasser pumpte die Feuerwehr mit der Einsatzabteilung Jungingen aus dem Becken. Dabei nutzte sie die Gelegenheit, unter realen Bedingungen verschiedene Einsatzmittel zu erproben. Auch der modulare Hochwasserschutz, der dieses Jahr neu beschafft worden ist, wurde eingesetzt, wobei deutlich wurde, dass die modularen Schutzelemente bei Bedarf auch als temporäres Wasserreservoir dienen können.

Ein Teil des Wassers wurde direkt auf dem Gelände des Bundeswehrschwimmbads und dem angrenzenden Sportplatz zur Bewässerung eingesetzt. Für weitere Wassermengen errichteten die Einsatzkräfte aus den neuen mobilen Hochwasserschutzelementen ein rund 15 Meter auf 15 Meter großes und 1,2 Meter hohes Auffangbecken. Darin konnten etwa 250.000 Liter Wasser zwischengespeichert werden. Das gespeicherte Wasser wurde im Lauf der nächsten Tage unter anderem zur Bewässerung von Grünanlagen im Stadtgebiet sowie auf dem Gelände der Bundeswehr genutzt.