„Hushpitality“
Warum 54% Geschäftsreisen nutzen, um Ruhe zu finden
Kennst du das Gefühl, wenn du dir einfach mal eine Auszeit vom Alltagstrubel wünschst? Überraschenderweise nutzen immer mehr Menschen ihre Geschäftsreisen genau dafür – und das Hotel wird zum Rückzugsort.
Die große Sehnsucht nach Ruhe
Der Begriff „Hushpitality“ setzt sich aus „Hush“ (Stille) und „Hospitality“ (Gastfreundschaft) zusammen und beschreibt einen spannenden Trend: Reisende suchen nicht mehr nur nach Abenteuer und Action, sondern vor allem nach Momenten der Ruhe. Fast die Hälfte aller Reisenden (48%) fügt sogar extra Tage vor oder nach dem Familienurlaub hinzu – einfach um mal für sich zu sein.Besonders interessant: 27% der Geschäftsreisenden suchen während ihrer Trips aktiv nach Solo-Zeit. 30% gönnen sich lieber ein spätes Abendessen allein im Zimmer, statt mit Kollegen feiern zu gehen. Und 19% entscheiden sich bewusst für Schlaf statt Networking-Events. Die Botschaft ist klar: Manchmal brauchen wir einfach Ruhe statt Action.
Wie Hotels auf den Trend reagieren
Die Hotelbranche hat das Signal verstanden und rüstet auf. Digitale Check-ins sind mittlerweile für viele Reisende ein absolutes Must-have – kein Smalltalk an der Rezeption, einfach direkt aufs Zimmer. Und 27% kommunizieren sogar mehr mit Hotels als früher, allerdings am liebsten per App oder Messenger, damit alles schnell und unkompliziert läuft.Viele Hotels bieten inzwischen auch spezielle Features für Ruhesuchende an:
Solo-Dining-Optionen: Einzeltische in ruhigen Ecken des Restaurants oder Room-Service-Menüs, die kein Kompromiss mehr sind, sondern echte kulinarische Erlebnisse.
Technikfreie Zonen: Manche Hotels schaffen bewusst Bereiche ohne WLAN, wo Gäste einfach mal abschalten können – im wörtlichen Sinne.
Flexible Arbeitsplätze: Ruhige Co-Working-Spaces für die, die produktiv sein wollen, ohne ständig gestört zu werden.
Solo-Reisen boomen weltweit
Der „Hushpitality“-Trend ist Teil einer größeren Bewegung. Denn viele wollen mehr von der Welt sehen, ohne auf andere warten zu müssen, und schätzen die totale Flexibilität, spontan die Pläne ändern zu können, ohne sich abstimmen zu müssen. Und 28% sehen Solo-Reisen als Weg zu mehr Selbstvertrauen und persönlichem Wachstum.Besonders beliebt für Solo-Abenteuer sind übrigens Länder wie Japan, Island, Italien und Australien. Japan zum Beispiel gilt als eines der sichersten Länder für Alleinreisende und bietet die perfekte Mischung aus Hightech-Metropolen und friedlichen Tempeln.
So findest du deine Ruhe-Oase im nächsten Hotel
Achte auf die Zimmerlage: Frag beim Check-in nach einem Zimmer abseits von Aufzügen, Eismaschinen oder der Hotelbar. Höhere Stockwerke sind oft ruhiger, weil du weniger Straßenlärm hörst.
Suche nach „Quiet Zones“: Immer mehr Hotels bieten spezielle ruhige Bereiche oder ganze Etagen an.
Nutze digitale Services: Hotels mit vollständigem digitalem Check-in und Check-out ersparen dir Warteschlangen an der Rezeption. Per App kannst du oft auch direkt Wünsche äußern, ohne persönlich vorsprechen zu müssen.
Prüfe die Ausstattung: Vorhänge, schallisolierte Fenster und eine gute Klimaanlage sind Gold wert.
Timing ist alles: Wenn möglich, vermeide Stoßzeiten. Unter der Woche ist es in Business-Hotels ruhiger, am Wochenende in Ferienresorts.
Entspannt und vernetzt
Wenn du auch zu denen gehörst, die sich nach mehr Ruhe auf Reisen sehnen, haben wir noch einen Tipp für dich: Vergiss nicht, eine eSIM für Japan oder dein nächstes Reiseziel zu besorgen. Mit einer eSIM bist du sofort online, ohne erst am Flughafen nach SIM-Karten suchen zu müssen. Du kannst in Ruhe deine Route planen, ohne Stress mit teurem Roaming, und bleibst flexibel – genau wie es moderne Reisende schätzen.
Fazit: Die neue Art zu reisen
„Hushpitality“ zeigt, dass sich unsere Reiseprioritäten verändert haben. Wir suchen nicht mehr nur nach dem nächsten Instagram-Hotspot, sondern nach echten Momenten der Entspannung. Hotels passen sich an, Reisende nehmen sich bewusst Zeit für sich – und das ist auch gut so. Denn manchmal ist die beste Reise die, bei der wir einfach mal durchatmen können.




