Kolumne „See Mannsgarn“ Überfüllte Leere.
Schönwörterey
Moin Du Rabauke, Leinen los zu „Seemannsgarn“ – Vol. 33!
Bist Du Dir dieser Klarheit solcher Momente bewusst? In denen die Natur uns diese Stille auf einem Silbertablett serviert?
Oder gehörst Du zu denen, die bereits ab dem 1.01. Tulpen auf dem Tisch stehen haben? Und die klare Luft nur an der Oberfläche für Dich bleibt?
Und hey – Das ist vollkommen okay! Nur frag Dich, ob es Dir gut tut. Oder ob Du vielleicht die Stille und Ruhe des Winters nicht bei Dir haben willst, weil Du nicht weißt, was dann passiert?
Ich lade Dich auf Folgenden Gedanken ein:
Die Menschen sind es zum Großteil nicht mehr gewohnt in einer Stille zu verweilen. Eine Ruhe auszuhalten, ohne die nächsten Reize zu bekommen. Unser Nervensystem ist meist völlig überfordert mit all dem, was wir uns heranziehen, mit all den Displays und künstlichen LED-Kerzen. Wir haben die Anbindung an diese unbändige Kraft verloren:
An die Kraft, die wir bekommen, wenn wir uns Selbst in all unserer Natürlichkeit fühlen.
Anstatt vor dem echten, knisternden Feuer zu sitzen und den Sternenhimmel anzuschauen, verweilen wir meist bei Kunstlicht in Räumen, in denen keine Kraft aus der Natur kommt, sondern oft Werbung aus dem Radio in unsere Ohren schallmeit oder die Pausen damit gefüllt werden auf Instagram zu scrollen.
Das Ergebnis: Wir fühlen uns durcheinander, unklar, orientierungslos, überfüllt und doch leer.
Wie kann das sein? Wie können uns die Möglichkeiten, die wir mittlerweile in dieser Welt haben uns teilweise so frustrieren?
Ist doch eigentlich toll, aus so Vielem Wählen zu können…
Ja. Wohlstand kann gut sein. Die Wahl zu haben kann gut sein.. doch wenn dazu die nötige Klarheit fehlt, dann kann es in eine Lebensüberforderung gehen. Ein „zu viel von allem.“
Und genau deshalb – ist Stille so wichtig für uns. Und den Rhythmus der Natur als Inspiration zu sehen.
Und: Es auszuhalten, wenn 97 Prozent der Menschen es anders machen – im Hustle-Modus sind. Im Funktionieren.
Frag Dich:
Wer bist Du, wenn kein nächster Reiz da ist?
Wer bist Du, wenn Du im Augenblick bleibst? Ihn aushältst? Auch im Winter? Auch in der Stille?
Mach die Stille zu Deiner Verbündeten. Lerne sie kennen, halte sie aus und erkenne, dass all Deine Fragen über Dich und das Leben in diesem Raum der Ruhe liegen und nicht im Bildschirmflackern.
In unbändiger Zuversicht,
Deine Steffi
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steffi_steinbach
Ich freue mich auf Dich!




