Memminger Rathaus leuchtet für Huntington-Betroffene

Fassaden erstrahlen in blau und lila

Weltweit wird im Mai durch eine blaue und lilafarbene Beleuchtung von Gebäuden auf die wenig bekannte Krankheit Huntington (HD) aufmerksam gemacht. Auch die Stadt Memmingen beteiligt sich an der Licht-Aktion: Am Donnerstagabend, 6. Mai, gegen 21:15 Uhr wird die Rathausfassade blau beleuchtet, das benachbarte Steuerhaus am Marktplatz erstrahlt lilafarben. Initiiert wird die Aktion für Deutschland von der Deutschen Huntington-Hilfe e.V. (DHH).

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Bild: Huntington´s Disease
„Wir unterstützen die Initiative und machen gerne mit“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. „Die Krankheit ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Um die Hilfsmöglichkeiten für Betroffene und ihre Angehörigen zu verbessern, ist eine größere Aufmerksamkeit auf die Huntington-Krankheit hilfreich.“ Rund 10.000 Betroffene gibt es bundesweit. Huntington ist eine erbliche neurodegenerative Krankheit, die zu einer fortschreitenden Zerstörung eines Gehirnbereichs führt. In Memmingen und dem Unterallgäu sind rund 20 Betroffene in einer Selbsthilfegruppe organisiert. „Für die Betroffenen der Huntington-Krankheit gibt es keine Lobby. Es ist daher wichtig, die Krankheit bekannter zu machen“, betont Stephanie Dutschke-Wagner, die die Selbsthilfegruppe leitet.