Neubau der Christoph-von-Schmid-Realschule in Thannhausen steht kurz vor dem Abschluss
„Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder. Mit dem Neubau schaffen wir nicht nur moderne Lernräume, sondern auch einen Ort der Begegnung, an dem Zukunft wachsen kann“, sagte Landrat Hans Reichhart bei einer Besichtigung des Neubaus.
Das neue Schulgebäude bietet Platz für 27 Klassenräume und wird alle Klassen der Realschule beherbergen. Besonders das innovative Cluster-System im zweiten und dritten Stockwerk sorgt für ein modernes Lernumfeld. Vier Klassenräume bilden jeweils eine Einheit, verbunden durch einen zentralen
Begegnungsraum. Zunächst wurden interimsweise Zwischenwände eingezogen, um zusätzliche Fachräume zu schaffen. Sobald der sanierte Altbau wieder zur Verfügung steht, wird das ursprüngliche offene Raumkonzept umgesetzt. Im Erdgeschoss entstand zudem eine großzügige Pausenhalle, die künftig für schulische und öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann.
„Lehrkräfte und Schüler haben ein Leuchten in den Augen und freuen sich auf den Umzug“, sagte der Stellvertretende Schulleiter Konstantin Petri. „Wir danken dem Landkreis, dass er diese Möglichkeit geschaffen hat.“
Thannhausens Bürgermeister Alois Held hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Der Schulstandort Thannhausen hat einen großen Einzugsbereich, der weit über den Landkreis hinausreicht. Der Neubau stärkt unsere Bildungslandschaft nachhaltig.“
Nach dem Umzug in den Neubau beginnt ab Januar 2026 die Sanierung des Altbaus, der erhalten bleibt und künftig die Verwaltung sowie Fachräume beherbergen wird. Die Fertigstellung ist bis Frühjahr 2028 vorgesehen. Während der Bauzeit wird die Verwaltung der Schule in zusätzliche Container im Innenhof ausgelagert.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Bauvorhaben mit knapp zwölf Millionen Euro.
„Mit dem Neubau der Christoph-Von-Schmid-Realschule entsteht ein zukunftsorientierter Lernort, der moderne Pädagogik, Architektur und Nachhaltigkeit miteinander verbindet – ein starkes Signal für die Bildungsregion im Landkreis Günzburg“, so Landrat Hans Reichhart.






