Neue Pop-up-Galerie in der Augsburger Annastraße: Trio-Ausstellung „Farbenraum“ von Anne Zimmermann, Eva Funk und Ditha de Rablo
Drei Künstlerinnen, drei Stile, ein Raum voller Farbe(n)
Noch bis zum 10. Februar läuft die Trio-Ausstellung „Farbenraum“ in der Pop-up-Galerie „Zwischenzeit“ (Annastraße 16). Drei Augsburger Künstlerinnen – Anne Zimmermann, Eva Funk und Ditha de Rablo – präsentieren dort eine Auswahl ihrer Werke. Gerade in der trüben Winterzeit entsteht so ein sichtbares Zeichen für Farbe statt Grau – und für Kunst als selbstverständlichen Teil des urbanen Alltags.
Einen weiteren Schwerpunkt setzt Eva Funk, eine abstrakt-figurative Malerin. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Emotionen, Erinnerungen, Raum und Körper. In ihren vielschichtigen Bildwelten verbindet sie figürliche Andeutungen mit abstrakten Strukturen und schafft so offene Kompositionen voller innerer Bewegung. Evas Werke laden dazu ein, das Sichtbare zu überschreiten und sich auf eine persönliche Wahrnehmung einzulassen.
Ditha de Rablo bringt mit ihren Arbeiten eine expressive, farbintensive Handschrift in die Ausstellung ein und ergänzt das Zusammenspiel der unterschiedlichen künstlerischen Positionen zu einem vielschichtigen Gesamtbild.
„Kunst gegen Leerstand“: Pop-up-Galerien in Augsburg
Unabhängig von der Pop-up-Galerie „Zwischenzeit“ gibt es in Augsburg ein weiteres Modell kultureller Zwischennutzung. Mit der Initiative „Leere Schaufenster müssen nicht sein“ reagieren Alexander Görbing, Sven Kroll und Stefan Mayr gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg auf leerstehende Ladenflächen im Stadtgebiet. Die Stadt informiert dabei über verfügbare Leerstände und klärt im Vorfeld mit den jeweiligen Vermietern, ob eine temporäre Kunstausstellung bei geschlossenem Laden möglich ist.
Seit Februar 2021 wurden auf diese Weise mehrere Ausstellungen realisiert – unter anderem zweimal in der Philippine-Welser-Straße, zweimal im ehemaligen Champions-Laden in der Karolinenstraße (wo aktuell erneut eine Ausstellung zu sehen ist) sowie im heutigen Tchibo-Geschäft am Moritzplatz. Die wechselnden Präsentationen bieten regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine sichtbare Plattform und zeigen, wie flexibel Leerstand kulturell genutzt werden kann. Auch Werke von Anne Zimmermann und Ditha de Rablo waren im Rahmen dieses Modells bereits in der Philippine-Welser-Straße zu sehen.





