Neues Lehrschwimmbad in Schwabmünchen feierlich eröffnet

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Bild: Carola Kirasic
Modernes Bad schließt langjährige Lücke in der Infrastruktur
Mit einem Festakt ist vergangenes Wochenende das neue Lehrschwimmbad in Schwabmünchen, die Leonhard-Wagner-Welle, offiziell eröffnet worden. Der Neubau markiert einen wichtigen Meilenstein für den südlichen Landkreis Augsburg und setzt ein klares Zeichen für Bildung, Sicherheit und kommunale Zusammenarbeit. Mit Gesamtinvestitionen von über 20 Millionen Euro entstand in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums Schwabmünchen ein zeitgemäßes Hallenbad, das ganzjährig und witterungsunabhängig genutzt werden kann. Der Landkreis Augsburg hat hierfür rund 9,5 Millionen Euro beigesteuert, die Stadt Schwabmünchen und die Gemeinden des Schulverbands insgesamt 6,4 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern unterstützte das Projekt mit knapp 4,3 Millionen Euro. Landrat Martin Sailer betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des neuen Bades für die Region: „Mit der feierlichen Einweihung dieses Lehrschwimmbads schließen wir ein Vorhaben ab, das für den südlichen Landkreis Augsburg von großer Bedeutung ist. Es bietet die besten Voraussetzungen – nicht nur für den Schulunterricht, sondern ebenso für den Vereinssport, für Kurse und für all jene, die Freude an Bewegung im Wasser haben.“

Das Lehrschwimmbad soll künftig vor allem den Schulen im großen Einzugsgebiet – von Bobingen über Schwabmünchen bis nach Langerringen und die umliegenden Gemeinden – verlässliche Rahmenbedingungen für kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Schwimmunterricht bieten. In einer Zeit, in der immer weniger Kinder sichere Schwimmerinnen und Schwimmer sind, kommt dem Schulschwimmen eine besondere Bedeutung zu. „Schwimmen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist eine grundlegende Fähigkeit, die Leben retten kann und zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt“, so Landrat Sailer. Neben dem Schulbetrieb wird das Bad aber auch dem Vereinssport und zu bestimmten Zeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Ein Projekt dieser Größenordnung sei nur durch das enge Zusammenwirken vieler Akteure möglich, wie der Landrat abschließend dankbar erläuterte: „Dieses starke kommunale Miteinander zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“