Memmingen bekommt rund 60 neue Kita-Plätze

Kinderbetreuung in Memmingen wird durch Alois-Goldhofer-Stiftung unterstützt

Oberbürgermeister Manfred Schilder, Bürgermeisterin Margareta Böckh und der Vertreter der Stadtverwaltung haben sich bei Dr. Friedrich Klank und Dr. Robert Bachfisch, Vorstandsmitglied der Alois-Goldhofer-Stiftung, über den Baufortschritt der neuen „Karoline Goldhofer Kindertageseinrichtung“ informiert.

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Oberbürgermeister Manfred Schilder und Bürgermeisterin Margareta Böckh im Gespräch mit Dr. Robert Bachfischer (li.) und Dr. Friedrich Klank (re.) vom Vorstand der Alois-G...
Bild: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen
Derzeit wird das Wohnhaus des verstorbenen Unternehmer-Ehepaars Karoline und Alois Goldhofer im Siechenreuteweg in Amendingen zu einer modernen Kindertageseinrichtung umgebaut und soll im Herbst 2018 eröffnet werden. In ihrem Testament verfügte die 2013 verstorbene Unternehmerin Karoline Goldhofer-Prützel, dass auf ihrem Anwesen eine neue Kita für Memmingen gebaut werden solle. Der Umbau in eine dreigruppige Kita mit rund 60 Plätzen wurde von der Alois-Goldhofer-Stiftung finanziert und stehe nun  der Stadt Memmingen als Träger zur Verfügung. 

Aufgrund des steigenden Bedarfs an Krippen- und Kitaplätzen betonte Oberbürgermeister Manfred Schilder „Die neue kindertagesstätte für Memmingen kommt zur richtigen Zeit“. Er dankte der Alois-Goldhofer-Stiftung persönlich und im Namen der Stadt für das Vorhaben und „die Möglichkeit, in einer altehrwürdigen Villa dieser Stadt eine Kindertageseinrichtung zu betreiben“. Mit der Investition in die „Förderung unserer Kinder und damit unserer Zukunft“ unterstütze die Stiftung ein gutes Ziel.

Dr. Bachfischer meinte, die Kindertagesstätte solle sich an der Reggio-Pädagogik aus Norditalien orientieren. Es solle Gruppenräume, Werkstätten und „Piazza“ geben, sowie ein innovatives Energiekonzept. Die Architekten Jörg Heiler und Peter Geiger erklären: „Das alte Wohnhaus wird elementarer Bestandteil der Kita und erhält eine neue Gebäudehülle aus lichtdurchlässigen Polycarbonat-Stegplatten“. Auf Wunsch der Stifterin solle die Kita insbesondere Kinder aus Memmingen und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der allgäu-schwäbischen Industrieunternehmen aufnehmen, stellte Klank fest.