Stadt Ulm startet Beteiligungsphase zum Zukunftsplan Mobilität 2040

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Bild: Olaf Bertsche
Mit dem ersten Mobilitätsforum am Donnerstag, den 19. März 2026, im Haus der Begegnung ist die Stadt Ulm erfolgreich in die öffentliche Beteiligungsphase zum Zukunftsplan Mobilität 2040 gestartet. Rund 140 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Austausch.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher hat die Veranstaltung eröffnet. Er hob die Bedeutung der Mobilität für die Entwicklung Ulms hervor und erläuterte, dass es sich bei der Planerstellung um eine gesetzliche Aufgabe handelt, die Ulm als europäischer Knotenpunkt erfüllen muss. Für die Ausarbeitung und Umsetzung des Zukunftsplans werden von Bund und Land Fördermittel bereitgestellt.

Im weiteren Verlauf stellte die Stadt Ulm gemeinsam mit den externen Fachbüros den partizipativen Erarbeitungsprozess sowie die inhaltlichen Grundlagen des Plans vor. Der Zukunftsplan Mobilität 2040 ist als integriertes Mobilitätskonzept angelegt, das alle Verkehrsarten – Fußverkehr, Radverkehr, öffentlichen Personennahverkehr sowie Autoverkehr – gemeinsam betrachtet und auf bestehenden Plänen der Stadt aufbaut. Er dient als strategischer Handlungsleitfaden für die kommenden Jahrzehnte. Die Fertigstellung ist bis Anfang 2027 vorgesehen.

Ein besonderer Programmpunkt war der Bericht aus dem sogenannten Begleitkreis, der als „Herzkammer“ des Beteiligungsprozesses gilt. Vier Mitglieder schilderten ihre Eindrücke aus der ersten Sitzung vom Januar 2026 und berichteten von einer positiven Grundstimmung, einem intensiven Austausch und einer insgesamt bereichernden Zusammenarbeit.

In der anschließenden Arbeitsphase hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, Hinweise und Anregungen zu den Handlungszielen einzubringen. Unter dem Motto „ulm bewegt sich“ wurden im Vorfeld sechs Leitziele definiert: Die Mobilität der Zukunft soll sicher, effizient, fair, gesund, umweltbewusst und wirtschaftsstark sein. Die zahlreichen und teils sehr detaillierten Rückmeldungen werden nun ausgewertet und fließen in den weiteren Planungsprozess ein. Zudem konnten die Teilnehmenden die Handlungsziele priorisieren.

Die Beteiligung wird fortgesetzt: Für September 2026 sind eine dreimonatige Ausstellung zum Thema im m25 sowie ein zweites Mobilitätsforum geplant. Parallel dazu wird es eine Online-Beteiligung zu den Maßnahmen des Zukunftsplans geben.

In seiner Abschlussrede zeigte sich Oberbürgermeister Martin Ansbacher erfreut über die positive Resonanz auf den bisherigen Prozess.

Sowohl die Verantwortlichen der Stadt als auch die Beteiligten lobten die konstruktive Dialogkultur, die trotz unterschiedlicher Interessenlagen einen offenen und respektvollen Austausch ermöglichte.

Weitere Informationen gibt es auf der Projekthomepage: ulm.de/zpm2040