Therme Erding – Future. Now.
Wie sich ein weltbekannter Ort neu erfindet und Wellness, Gesundheit, Kunst und Erlebnis auf ein neues Niveau hebt
Es gibt Orte, die man nicht erklären muss. Man kennt sie. Man erinnert sich an sie. Und man verbindet mit ihnen Momente. Die Therme Erding ist ein solcher Ort. Seit Jahrzehnten steht sie für Urlaub vor der Haustür, für Entspannung unter Palmen, für Familienzeit, Erholung und Auszeit vom Alltag. Über 33 Millionen Gäste haben hier nach Angaben der Therme bereits unvergessliche Momente erlebt. Nach einer nur dreiwöchigen, intensiven Umbau- und Modernisierungsphase präsentiert sich die Therme Erding nun in einer neuen Dimension. Unter dem Leitmotiv „Therme Erding – Future. Now.“ startet sie in eine neue Ära – mit noch stärkerem Fokus auf Gesundheit, Wellbeing, Architektur, Kunst und kulturelle Vielfalt. Wir waren bei der Pressekonferenz am 13. Januar vor Ort und konnten erleben, wie konsequent und zugleich sensibel dieser Wandel umgesetzt wurde.
Der Wandel ist bereits beim Betreten der Therme spürbar. Der neu gestaltete Eingangsbereich wirkt offen, ruhig und hochwertig. Im Zentrum steht die kinetische Installation
„Meadow, a Kinetic Sculpture of Mechanical Flowers 2025“ des international renommierten Künstlerinnenkollektivs Drift.
38 mechanische Blüten bewegen sich in poetisch choreografierten Abläufen, öffnen und schließen sich sanft und symbolisieren die Vergänglichkeit der Jahreszeiten ebenso wie natürliche Wachstumsprozesse. Die Zahl ist bewusst gewählt: Sie verweist auf das Geburtsjahr 1938 von Joseph Mund, dem Gründer der Therme Erding, dem diese Installation gewidmet ist.
Es ist ein starkes Zeichen: Erstmals wird Kunst und Kultur fest in das Wellness-Konzept der Therme integriert – nicht als Beiwerk, sondern als emotionaler Einstieg in das Erlebnis.
Das Herz unter der Glaskuppel: neu gedacht, neu gefühlt
Der Bereich unter der ikonischen Glaskuppel, seit 1999 das Herzstück der Therme, wurde komplett neu gestaltet. In kürzester Zeit entstand eine moderne Entspannungswelt mit üppig begrünten Green Walls, neuen Palmen, hochwertigen Naturmaterialien und klarer architektonischer Linie.
Hier wird deutlich, wohin die Reise geht: weniger Reizüberflutung, mehr Atmosphäre. Die neue 360-Grad-Repool-Bar bildet das verbindende Zentrum zwischen Therme und VitalOase und eröffnet mit ihrem Panoramablick neue Perspektiven – räumlich wie emotional. Ergänzt wird der Bereich durch eine neu positionierte Beauty-Bar sowie innovative Überwassermassageliegen, die zusätzliche Tiefenentspannung ermöglichen.
Gesundheit trifft Kunst: Der Jungbrunnen als immersives Erlebnis
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Jungbrunnen, einem 38 °C warmen Thermalheilwasserbecken, das traditionell für Regeneration und Ruhe steht. Neu ist die künstlerische Erweiterung durch „Flying Waters“, eine generative Videoprojektion des Künstlers Egill Saebjörnsson.
Animierte Wasserstrahlen bewegen sich spielerisch zwischen skulpturalen Elementen und Pflanzen. Gäste werden selbst Teil dieses immersiven Kunstwerks, das digitale und physische Welten verbindet und Momente der Leichtigkeit, Vorstellungskraft und Entschleunigung schafft. Ein Ort, an dem Wellness nicht nur körperlich, sondern auch emotional erfahrbar wird.
Saunakultur auf Weltniveau – textil, textilfrei, vielfältig
Die Therme Erding festigt mit dem Umbau nach eigenen Angaben ihre Position als größte Saunalandschaft der Welt – und geht dabei noch einen Schritt weiter: Durch den Ausbau des textilen Wellness- und Saunabereichs entsteht nun auch die größte textile Saunalandschaft der Welt (Eigenangabe).
Ein wichtiges Signal, denn Saunakultur wird hier bewusst vielfältig gedacht.
• Textiler Wellness-Bereich ab 16 Jahren: deutlich vergrößert, modernisiert und ideal für Gäste, die Sauna genießen möchten, ohne textilfrei zu sein.
• Textilfreier Bereich ab 16 Jahren: umfassend modernisiert, mit neuen Saunen, verbesserten Ruhebereichen und klarer Struktur.
Zu den Highlights zählt das polare Kältebecken „Polaris“, das mit rund 16 °C Thermalheilwasser als größtes Kältebecken der Welt gilt (Eigenangabe). Ein künstlicher Eisregen sorgt für intensive Abkühlreize zwischen den Saunagängen.
Neu gestaltet wurden zudem mehrere Saunen:
• die Re-flexion Sauna unter der Thermenkuppel mit wechselnden Lichtinszenierungen bei angenehmen 75 °C,
• die Veneto Sauna mit kräftigen Aufgüssen bei 90 °C,
• sowie die Sauna di Murano mit 70 °C und einer kunstvollen Rückwand aus handgefertigtem Murano-Glas.
Je nach Lichtsituation entstehen immer neue Raumstimmungen – jede Sauna wirkt zu unterschiedlichen Tageszeiten anders und lädt zum Wiederkommen ein.
Für alle Generationen: Wellness, Erlebnis und Familie
Trotz der starken Ausrichtung auf Gesundheit und Wellbeing bleibt die Therme Erding das, wofür sie seit jeher steht: ein Erlebnisort für alle Generationen. Während Erwachsene Ruhe, Sauna und Entspannung finden, bietet der Thermen- und Rutschenbereich weiterhin Spaß und Abwechslung für Familien, Kinder und Jugendliche.
Gerade diese Kombination macht die Therme einzigartig: Rückzugsort und Erlebniswelt, Gesundheitszentrum und Urlaubsort – alles unter einem Dach.
Einordnung: Evolution statt Neuanfang
Die neue Therme Erding ist kein radikaler Bruch mit der Vergangenheit. Sie ist eine konsequente Weiterentwicklung eines bereits erfolgreichen Konzepts. Architektur, Natur, Kunst und Wellness greifen stärker ineinander, der Fokus verschiebt sich klar in Richtung Achtsamkeit, Gesundheit und nachhaltige Entspannung.
Gleichzeitig bleibt die Anlage offen, vielfältig und zugänglich – für Saunaprofis ebenso wie für Einsteiger, für textile wie textilfreie Gäste, für Familien wie für Ruhesuchende.
Fazit
Die alte Therme Erding war großartig.
Die neue Therme Erding ist mehr.
Mehr Raum.
Mehr Ruhe.
Mehr Tiefe.
Mit „Therme Erding – Future. Now.“ entsteht ein Erlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen anspricht, neue Energie schenkt und zeigt, wie zeitgemäße Wellness heute aussehen kann. Ein Ort, der nicht stehen bleibt – sondern sich weiterentwickelt. Und genau darin liegt seine Stärke.

















