Von Gersthofen hinaus nach Bayern: Wenn KI die Straßen smarter macht
KI macht Straßen sicherer und Verwaltung effizienter
Von Gersthofen aus zieht digitale Zukunftskraft durch Bayern: Am 23. Januar besuchte Digitalminister Dr. Fabian Mehring die Stadt, um hautnah zu erleben, wie Künstliche Intelligenz (KI) die kommunale Praxis revolutioniert. Im Mittelpunkt stand das smarte Straßenmanagementsystem, das Gersthofen bereits seit drei Jahren erfolgreich einsetzt – und das nicht nur die Verwaltung effizienter, sondern auch den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sicherer macht.
Wer durch Gersthofen geht oder fährt, merkt schnell: Hier schlägt das digitale Herz der Stadt. Vom Siegel „Digitales Amt“ über die GersthofenApp mit mehr als 20.000 Downloads bis hin zum KI-Chatbot – die Stadt hat die Digitalisierung fest in ihrer DNA verankert. „Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um die Lebensqualität in Gersthofen zu steigern“, betont Erster Bürgermeister Michael Wörle. „Dass unser Weg nun auch die Aufmerksamkeit des Digitalministeriums findet, bestätigt uns in unserer Vorreiterrolle.“
KI im Straßenbau: Smarte Lösungen für mehr Sicherheit
Vor Ort konnte Dr. Mehring erleben, wie die Technologie der Firma vialytics funktioniert: Smartphones an städtischen Fahrzeugen erfassen während der Fahrt automatisch den Zustand der Straßen. Eine KI analysiert die Bilder, erkennt Schäden und kategorisiert sie selbstständig. Das Ergebnis ist ein digitaler Zwilling des Straßennetzes, der Reparaturen planbar macht und die Verkehrssicherungspflicht rechtssicher dokumentiert.
„Gersthofen zeigt eindrucksvoll, dass digitale Zukunftstechnologien längst kein Science-Fiction-Schreckgespenst mehr sind“, lobt der Minister. „Dank des smarten Straßenmanagementsystems werden Schäden schneller erfasst, Maßnahmen besser geplant und Ressourcen gezielter eingesetzt. Das spart Zeit, Geld und erhöht die Verkehrssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.“
Besonders sichtbar wird der Nutzen der KI beim Glasfaserausbau: Mitarbeitende des Tiefbaus dokumentieren den Straßenzustand vor und nach Grabungsarbeiten digital. So lassen sich Mängel gegenüber Drittfirmen präzise und rechtssicher einfordern – ein entscheidender Vorteil für den Werterhalt der städtischen Infrastruktur. „Jede Bürgerin und jeder Bürger möchte in lebenswerten Städten wohnen. Unser System hilft dem Tiefbau ganzheitlich, um das meiste aus dem kommunalen Haushalt herauszuholen“, erklärt vialytics-CEO Patrick Glaser.
Datenschutz und Transparenz als Leitlinien
Gleichzeitig wird großer Wert auf Datenschutz gelegt: Gesichter und Kennzeichen werden automatisch anonymisiert, bevor die KI die Daten verarbeitet. So entstehen hochpräzise Datensätze für die Verwaltung, ohne die Privatsphäre der Bürger zu beeinträchtigen.
Beim Ministerbesuch war die Begeisterung spürbar: Bürgermeister Wörle, Digitalminister Mehring und vialytics-CEO Glaser zeigten sich von der Leistungsfähigkeit der KI überzeugt. Es war ein Moment, in dem Gersthofen einmal mehr als digitale Innovationsdrehscheibe Bayerns glänzte – eine Stadt, die mutig neue Technologien ausprobiert und den Menschen vor Ort spürbare Vorteile bringt.
Fazit: Gersthofen als Vorreiter der digitalen Zukunft
Von Gersthofen hinaus nach Bayern: Die Stadt beweist, dass Digitalisierung nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität ist. Smarte Technologien wie das KI-gestützte Straßenmanagement machen Verwaltung effizienter, Infrastruktur sicherer und den Alltag der Bürger leichter. Mit einem starken Team, mutigen Ideen und einem Minister, der vorbeischaut, zeigt Gersthofen, dass die Zukunft digital, praktisch und lokal verankert ist. Die Begeisterung vor Ort war greifbar – und sie macht klar: Gersthofen kann stolz auf seine Rolle als Vorreiter in Bayern sein.











