Willy Astor veröffentlicht neues Album "The Sound Of Islands Vol. 7"

Ein instrumentaler Hörgenuss

Willy Astors Humor ist seit Jahrzehnten ein Markenzeichen: verspielt, sprachverliebt und voller Leichtigkeit und hat damit seit Dekaden ein Alleinstellungsmerkmal. Doch jenseits seiner Wortakrobatik ist Astor stets auch ein ernstzunehmender Musiker und Gitarrist mit ausgeprägtem Sinn für harmonische Weite. Was er nun gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Roberto di Gioia und Ferdi Kirner auf seinem Werk „The Sound Of Islands Vol. 7“ vorlegt, überrascht selbst versierte Kenner seiner Musik: ein Album von bemerkenswerter Ruhe und Klarheit.

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Bild: Nils Schwarz
Zwischen entspannten, beinahe meditativen Stücken wie „Adagio For An Easy Morning“, dem warmen und dennoch mystischen „Silent Conversation“ oder dem jazzigen „It’s nice to have you here“, ragt vor allem „Vienna Butterfly“ hervor - ein folkig-atmosphärisches Stück, das sich als heimlicher Hit des Albums erweist. Besonders eindrucksvoll ist das Zusammenspiel mit der genialen Hackbrettistin Maria Ma. Ihre Klänge verweben sich mit Astors Melodien zu einem zarten, fast schwebenden Klangbild, das von einem verträumten Spaziergang durch das morbid-schöne Wien erzählt. 

Willy Astor gelingt es mit der siebten Insel wieder spielend zwischen allen musikalischen Welten zu wandeln und zeigt mit der heiteren Komposition für drei Gitarren „Hausbankhoiwe“ seine Nähe zur Volksmusik. Er ist ein virtuoser Künstler, der sich nie festlegen lässt und gerade deshalb so faszinierend bleibt. „Ich wollte diesmal nicht nur anspruchsvolle Musik machen, sondern Räume öffnen für Stille, Gedanken und innere Bilder. Instrumentalmusik ist für mich die Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird und Menschen auch ohne Worte miteinander verbindet“, erläutert er das neue Konzept. „Meine Instrumental-Serie ist ab April nun um die siebte Insel reicher“, führt Astor weiter aus. „Seit ich 1994 das erste Album veröffentlicht hatte, war ich überrascht, welch Resonanz meine Kompositionen hervorriefen und bald wurde mir klar, dass dies erst der Anfang sein sollte. 

Willy Astor ist in seinem Schaffen sowas wie ein vielseitiges Gesamtkunstwerk. Er bahnte sich seinen Weg zur Bühne nicht über das Konservatorium, sondern über die Werkbank. Er wollte schon früh mit seiner Musik emotional berühren und gleichzeitig als Comedian zum Lachen bringen. Beides ist ihm perfekt gelungen. Durch seine außergewöhnlichen Wortspiele besitzt er in der Szene und bei seinen Fans eine hohe Kredibilität. In Deutschland feierte er just sein - man glaubt es kaum - 40. Bühnenjubiläum. Große Bekanntheit als Komponist erlangte Astor mit der wohl bekanntesten FC Bayern-Hymne „Stern des Südens“. Ein Fananthem, der zweifellos zu den bekanntesten der Welt gehört. Willy Astor gelingt es spielend Grenzräume zu durchschreiten mal als humorvoller Bühnenmensch, mal als meditativer Gitarrist und natürlich als feinsinniger Dichter im Stile Ernst Jandls. Er ist ein vielseitiger Künstler, der sich nie festlegen lässt und gerade deshalb so faszinierend und einzigartig ist.

Das Projekt „Sound Of Islands“ ist Astors erfolgreichstes und langlebigstes Instrumental Projekt: eine Mischung aus akustischer Gitarre, Ambient-Elementen und melodischen Klanglandschaften. Die Reihe begann 1994 und entwickelte sich zu einem eigenen musikalischen Kosmos. Seine frühe Komposition „Nautilus“ von 1986 entwickelte sich zu einem Klassiker und so beschloss Astor seine ersten 15 Kompositionen auf ein erstes Album zu bannen. Ein Höhepunkt zweifelsohne: die Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester, das mit 54 Musikern Astors Kompositionen auf die Bühne brachte und in der Münchner Philharmonie einen großen Erfolg feiern konnte. 

Sein Instrumentalprojekt „Sound Of Islands“ zeigt ihn diesmal von einer etwas anderen Seite: als Komponist filigraner Gitarrenmusik mit hohem Chillfaktor. Das neue Album „Sound Of Islands Vol. 7“ ist ein instrumentaler Hörgenuss. Das neue Werk holt einen perfekt runter, ist eine wahre Wohltat für gestresste Seelen und strapazierte Ohren. VÖ des Albums ist der 17.04.2026.