Augen auf beim Grillfleischkauf - Qualität statt Quantität

Editorial zur Augustausgabe des TRENDYone-Magazins

Liebe Leserinnen und Leser, die Sommerferien stehen vor der Tür, doch irgendwie fragt man sich, was man mit diesen eigentlich anfangen will. Ständig veränderte Rahmenbedingungen in manchen Urlaubsgebieten machen Urlaubsplanungen derzeit zum Lotteriespiel. Kein Wunder, dass die Reiselust in ferne Länder durch die Pandemie bei vielen Menschen getrübt ist.

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Jürgen Windisch, Geschäftsführender Gesellschafter von TRENDYone.Bild: TRENDYone
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Für viele Verbraucher steht der Preis des Grillfleisches an erster Stelle.Bild: Statista.de

Sommer 2020: Urlaub Dahoam

„Urlaub Dahoam" könnte das Motto für den Sommerurlaub 2020 lauten. Doch das muss gar nicht negativ gemeint sein. Denn es gibt unzählige Freizeitbeschäftigungen, denen man nachgehen kann und die es in unserer Region zu erleben gibt. Egal ob Sommerrodeln oder Wandern im Allgäu, mit dem Fahrrad zu einem der vielen schönen Biergärten, ein kühles Bad in Thermen und Badeseen oder einen Tagesausflug in einen Freizeitpark: die Möglichkeiten sind vielfältig. Neben Freizeitmöglichkeiten beschäftigen wir uns auch mit dem Konjunkturpaket für Elektrofahrzeuge, welches den Umstieg auf ein E-Auto nun richtig attraktiv macht. Wie hoch die Prämie für Ihr Wunschauto ist, erfahren Sie im Mittelteil der August-Ausgabe.

Für alle Freunde des Grillgenusses haben wir uns zudem mit smarten Grillthermometern beschäftigt. Mit diesen coolen Gadgets kann die Kerntemperatur eines Fleischstückes für den perfekten Grillgenuss bestimmt werden. Doch das Grillerlebnis kann auch seine Schattenseiten haben. Oder wissen Sie immer, was genau bei Ihnen auf dem Grillrost liegt?

Verbraucher in der Verantwortung

Für einen neuen Grill geben wir gerne mal bis zu 1.000 Euro aus, doch das Fleisch muss möglichst billig sein!? Laut einer Umfrage unter Mitarbeitern des Lebensmittelhandels steht der Preis beim Kauf von Grillfleisch für viele Verbraucher noch immer an erster Stelle - meiner Meinung nach ist das ein Unding. Immerhin liegt artgerechte Tierhaltung bereits an zweiter Position, zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Ich finde Fleisch sollte kein Produkt sein, welches als Angebot verkauft wird - Das vermittelt ein falsches Signal.

Schlimm genug, wenn eine ungewisse Zahl der Fleischindustriebetriebe ihre Angestellten fast genauso schlecht behandelt wie ihre Tiere, doch unterstützen sollte man sowas nach Möglichkeit nicht. Zugegeben, es wird einem als Verbraucher oft nicht leicht gemacht, die schwarzen Schafe am Markt zu meiden. Hier muss man sich leider sehr auf sein Bauchgefühl verlassen, doch dass faire Tierhaltung mit Fleisch im Sonderangebot nicht vereinbar sind, merkt man eigentlich selbst. Mein Rat an alle Fleischliebhaber: Unterstützen Sie lokale Landwirtschaftsbetriebe und kaufen Sie ihr Grillfleisch wenn möglich beim Metzger oder Händler Ihres Vertrauens. Qualität statt Quantität hilft nicht nur Ihrem Gewissen und sorgt für mehr Genuss, sondern verbessert langfristig auch die Haltungsbedingungen der Tiere.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe des TRENDYone-Magazins.

Jürgen Windisch
Geschäftsführer und Herausgeber von TRENDYone