BBL Basketball Bundesliga pausiert aufgrund der Corona-Krise bis auf weiteres

Spielbetrieb wird ausgesetzt

Die easyCredit BBL und ihre 17 Clubs haben am Donnerstagnachmittag in Stuttgart auf einer Sondersitzung einheitlich beschlossen, den Spielbetrieb in der Basketball Bundesliga bis auf weiteres auszusetzen.

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Bild: razihusin - stock.adobe.com
Damit unterstützt die Liga den nationalen Plan, die Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verlangsamen. Es bleibt das Ziel, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen. Die BBL-Clubs werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage wieder treffen, um die dann aktuelle Lage und mögliche Szenarien und Handlungsoptionen erneut zu besprechen.
„Alle Akteure der BBL sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Prävention ist das oberste Gebot der Stunde“, sagt ratiopharm ulm Geschäftsführer Andreas Oettel. Wenngleich die BBL-Entscheidung den Ausgang der Saison 2019/20 noch offen lässt, hofft Oettel, so nicht nur einen Beitrag zur Corona-Krisen-Bekämpfung zu leisten, sondern auch die Sorgen und Nöte der Proficlubs zu lindern. „Die Solidarität im Sport zwischen seinen Fans und den Clubs ist in unserer Liga sehr stark. Deshalb bin ich sicher, dass wir gemeinsam auch diese Krise überstehen“, so das BBL-Präsidiumsmitglied.

Die easyCredit BBL folgt mit ihrer Entscheidung dem Beispiel anderer Basketball-Ligen: Sowohl die NBA, die EuroLeague und der EuroCup, als auch die FIBA Europe-Wettbewerbe pausieren auf unbestimmte Zeit.

Auch den Amateurbereich hat das Corona-Virus lahmgelegt. BBU ‘01 hat mit sofortiger Wirkung den Trainings- und Spieletrieb eingestellt. Die Präventionsmaßnahmen im Nachwuchsbereich gelten zunächst bis zum Ende der Osterferien. Gleichzeitig wurde das Sportler-Internat in der Königstraße und das Spieler-Haus im Grünen Winkel geräumt. Alle Toptalente kehren damit in der Kreis ihrer Familien zurück.