Die neuesten Eis-Trends 2019

Kühle Leckerei für die heiße Jahreszeit

Sommer, Sonne, Eis. Diese Dinge gehören so unweigerlich zusammen, wie Salz in die Suppe. Gerade jetzt kühlt ein leckeres Eis überhitzte Gemüter und sorgt für gute Stimmung. Denn wer kann bei einer Kugel seiner Lieblingssorte schon grimmig dreinschauen? Gleich mehrere verschiedene Variationen des kühlen Genuss warten auf uns – von den unerschöpflichen Geschmacksrichtungen mal ganz abgesehen. Wir haben unsere Lieblingsrezepte getestet und teilen sie gerne mit Ihnen!

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Bild: stock.adobe

Milcheis, Fruchteis, Softeis? Was ist eigentlich was?


Der Klassiker: Eiscreme
Kommt auf mindestens zehn Prozent Milchfett daher und ist damit fetthaltiger als normales Milcheis. Dafür ist es schön cremig und ein wahrer Genuss.

Obstig lecker: das Fruchteis
Mindestens 20 Prozent Obstanteil sind hier Pflichtprogramm. Bei Zitrusfrüchten oder anderen sauren Sorten dürfen es auch nur zehn Prozent sein. 

Fruchtbombe pur: das Fruchtsorbet
Kommt komplett ohne Milch aus und ist ähnlich beschaffen wie das Fruchteis, allerdings mit nochmals mehr Fruchtanteil. Mindestens 25 Prozent müssen es sein, bei sauren Sorten genügen 15 Prozent. 

Italienischer Flair: Granita
Auf Sizilien geht nichts ohne diese Spezialität. Sogar zum Frühstück wird der Zuckersirup mit Zitronensaft serviert – unter Rühren wird das Ganze eingefroren. 

Cremiger Genuss: das Cremeeis
50 Prozent Milch müssen enthalten sein, außerdem 90 g Eigelb oder 270 g Vollei je Liter Milch. Erst dann darf Eis Cremeeis heißen. 

Liebling: das Milcheis
Es ist die beliebteste Sorte unter den Eisvarianten und schmeckt dank mindestens 70 Prozent Vollmilch besonders lecker. 

Sahniger Begleiter: Rahmeis
Hier kommt bei der Produktion Sahne zum Einsatz, diese muss mindestens 18 Prozent Milchfett aufweisen. Echt lecker – aber auch ein echter Bikinifigurkiller.

Kids Favorit: Softeis
Keine Kinderparty ohne Softeis! Das eigentliche Milcheis wird nochmals ordentlich aufgeschäumt, damit es seine lockere fluffige Konsistenz bekommt. Verkauft wird es bei ca. -6 Grad Celsius, im Vergleich zum normalen Speiseeis welches mit -18 Grad Celsius über die Ladentheke geht. 

Retrofreund: Wassereis
Aus unseren Jugendtagen kaum wegzudenken und auch heute noch in den Kühlregalen zu finden. Das Wassereis besteht lediglich aus Wasser, Zucker und dem entsprechenden Aroma. Früchte fehlen hier meist gänzlich, eine reine Zuckerbombe. Aber trotzdem lecker. 

Unser Eis des Jahres: Bienenstich
Was auf dem Kuchenteller funktioniert, klappt auch in der Eiswaffel! Strawberry-Cheescake oder Chocolate-Cookie haben es bereits vorgemacht. Jetzt folgt also der Klassiker, den schon unsere Oma zauberte – nur nicht in der Backform. Und das Beste: du kannst selbst in den Genuss von Bienenstich-Eis kommen, sogar ganz ohne Eismaschine. Wir zeigen wie: 

Zutaten:
500 ml Sahne und 500 ml Milch
100 g Butter
150 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
200 g Mandelblättchen
2 EL Honig
3 EL Sahne


Die Butter mit Zucker, Honig und den 3 EL Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Dann Mandeln unterrühren und das Ganze abkühlen lassen. Die abgekühlte Masse auf ein Backblech (mit Backpapier) streichen und bei 180 Grad (im vorgeheizten Backofen) goldbraun backen (Dauer ca. 10 Minuten). Die Masse gut abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Puddingpulver und die Hälfte der Milch (250 ml) glattrühren. Danach die restliche Milch zusammen mit der Sahne und dem Vanillezucker im Topf aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und das angerührte Puddingpulver zugeben, danach vollständig auskühlen lassen. Die Masse in eine Form geben und mindestens zwei Stunden einfrieren. Danach nochmals umrühren, die Hälfte der Mandelmasse unterheben und das Ganze glattstreichen. Danach die restlichen Mandeln darauf verteilen und nochmals für mindestens sechs Stunden in den Gefrierschrank. Wir versprechen eine Geschmacksexplosion! 

Unser fruchtiger Liebling: Himbeereis
Zugegeben, das Rad wird bei dieser Sorte nicht neu erfunden. Aber Himbeer erlebt in dieser Saison ein wahres Revival und ist darum ein Muss in jeder Eistüte. Selbst gemacht ist die Sorte auch ganz easy, ohne Topf und ohne Eismaschine – nur mit einem Mixer. 

Zutaten:
300 g gefrorene Himbeeren
60 g Speisequark mit 20 % Fett
50 g Naturjoghurt
45 g Puderzucker

Gefrorene Himbeeren in den Mixer füllen, dazu den Quark und Joghurt geben. Das Ganze im Mixer bei mittlerer Stufe ca. 30 Sekunden gut mixen, danach den Puderzucker – je nach Geschmack – dazugeben und nochmals einige Sekunden rühren. Falls das Eis noch etwas zu sauer sein sollte, hilft ein Teelöffel Honig. 

Wir wünschen guten Appetit!