FCA schießt Celle ab

7:0-Schützenfest im DFB-Pokal

Bevor es nächste Woche wieder mit der Bundesliga losgeht, stand für den FC Augsburg am heutigen Samstagnachmittag zunächst das Duell im DFB-Pokal gegen den niedersächsischen Oberligisten Eintracht Celle an – das Spiel fand in der heimischen WWK-Arena statt, aufgrund der aktuell in Bayern gültigen Corona-Schutzverordnung jedoch ohne Zuschauer.

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Hahn und Finnbogason feiern den dritten TrefferBild: kolbert-press
Aus wirtschaftlichen Gründen und wegen des hohen organisatorischen Aufwands hatte der Amateurklub den Bundesligisten nämlich um einen Tausch des Heimrechts gebeten. Der FCA beteiligt sich dafür im Gegenzug an den Kosten, die für Eintracht Celle entstehen. Für die Niedersachsen stellt die Teilnahme am DFB-Pokal nach dem Gewinn des Verbandspokals übrigens den größten Erfolg der Vereinsgeschichte dar.

In seiner Startelf setzte Herrlich auf Gregoritsch und Niederlechner im Angriff, im Tor stand der von Union Berlin gekommene Gikiewicz.

Vargas trifft zur Führung

Der FCA war von Anfang an spielbestimmend, wenngleich der Fünftligist durchaus selbstbewusst auftrat und vereinzelte Nadelstiche setzten konnte. Nach einer Viertelstunde kam Niederlechner im Strafraum an den Ball, jedoch grätschte Marquardt in letzter Sekunde dazwischen. Fünf Minuten später war es dann aber so weit und der Bundesligist ging in Führung: Niederlechner passte in den Lauf von Vargas, der die Kugel lässig zum 1:0 einschob.

Nach einer halben Stunde ging Niederlechners Schuss dann knapp am Tor vorbei, doch der direkt darauf folgende Angriff saß wieder: Nach Vorarbeit von Vargas traf Caligiuri mit präzisem Flachschuss ins linke Eck – erstes Tor im ersten Pflichtspiel für den Neuzugang! Kurz vor der Pause hätte Augsburg noch erhöhen müssen, Vargas traf aber nur den rechten Innenpfosten.

Herrlich beweist glückliches Händchen

Zur Halbzeit brachte Herrlich dann Hahn und Finnbogason für Vargas und Gregoritsch – und das machte sich gleich bezahlt: Hahn holte einen Elfmeter heraus, den Finnbogason mit seinem ersten Ballkontakt souverän links unten versenkte. In der 57. Minute kam dann auch Niederlechner zu seinem Tor nach Pass von Hahn, der wenig später zum 5:0 einnetzte (66. Minute). Für Augsburg waren mittlerweile noch Strobl, Gumny und Jensen auf dem Platz, letzterer erzielte kurz vor Schluss noch das sechste und das siebte Tor – die Fuggerstädter zogen somit locker eine Runde weiter.

So geht es weiter

Bereits nächstes Wochenende startet die Bundesliga – wegen der Corona-Pandemie leicht verspätet – in die Saison 2020/21. Der FC Augsburg spielt am ersten Spieltag am Samstag um 15:30 Uhr gegen Union Berlin und damit gleich gegen Ex-Torwart Andreas Luthe.