Oberbürgermeister Jauernig schlägt Günzburg als Modellstadt für „Tübinger Weg“ vor

Verbesserte Coronapolitik in der Stadt

Die Menschen sehnen sich nach einer Rückkehr zur Normalität – erkennen aber aufgrund der dritten Welle auch die Notwendigkeit sich und andere zu schützen. Hierzu braucht es Kreativität, Dynamik, aber auch Mut zur Innovation. Der „Tübinger Weg“, über den seit Tagen viel gesprochen wird, könnte dabei eine gute Perspektive darstellen. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig möchte das für Günzburg umsetzen und reicht am heutigen Mittwoch eine Bewerbung der Großen Kreisstadt mit ihren rund 21.000 Einwohnern als Modellstadt beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ein.

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Bild: stock.adobe/Animaflora PicsStock
„Ich habe heute in einem Telefonat mit Klaus Holetschek, Staatsminister für Gesundheit und Pflege, zum Ausdruck gebracht, dass die Stadt Günzburg nach dem Vorbild Tübingens verfahren möchte. Das bedeutet: mit einem negativen Corona-Test ist der Besuch von Geschäften, der Gastronomie, aber auch von Kinos oder Sportstudios möglich.

Die hierfür nötigen Schnelltests als zentralen Baustein könnten wir anbieten, mit Räumlichkeiten zentral in der Innenstadt“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Das Landratsamt unterstützt die Bewerbung.

Die Cityinitiative begrüßt die Idee und würde aktiv an der erfolgreichen und sicheren Umsetzung mitarbeiten. Mit einem Testzentrum in der Günzburger Innenstadt und einer weiteren mobilen Testmöglichkeit wäre die Stadt Günzburg in der Schnelltest- Infrastruktur gut aufgestellt. Die Unternehmen vor Ort können ausgearbeitete Schutz- und Hygienekonzepte vorweisen. Die Grundlage für einen sicheren Stadtbesuch ist in Günzburg gegeben.

„Ich hoffe sehr, dass der Freistaat Bayern uns den Zuspruch gewährt, damit die Menschen in Günzburg glücklich und sicher sind und bleiben“, so Jauernig.