Was Baby braucht: Die beste Erstausstattung

Spielzeug, Anziehsachen und Pflegeprodukte – was braucht Baby wirklich?

Liebe. Der Rest ergibt sich von allein. Wir könnten diesen Satz so stehen lassen, nur besteht die Möglichkeit, mit dem ein oder anderen Accessoire Ihren ungewohnten und spannenden Alltag mit Baby etwas entspannender zu gestalten.

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Spielzeug ist nicht so wichtig wie Liebe und Zuneigung
Bild: adobe.stock
Wir haben für Sie eine Übersicht mit Dingen erstellt, die Ihr Baby innerlich wie äußerlich flauschig warmhalten. Ohne viel Gedöns, aber natürlich mit ganz viel Liebe.

Babykleidung für draußen

Im Sommer
Ein kurzer Body, eine kurze Hose, barfuß. Reicht, könnte man meinen. Da deutsche Sommer eine bunte Wundertüte sind, lieber eine leichte Baumwolldecke, dünne Baumwollmütze und ein Jäckchen dabeihaben. 

Im Winter
Hier wird die Liste etwas länger. Ein Babyoverall, eine dicke Mütze (Babys verlieren die meiste Wärme über ihren Kopf) und Handschuhe für die kleinen Finger gehören zur Standardausstattung. Füßchen immer schön warmhalten: Dicke Socken ergänzen den Michelin-Männchen-Look.

Tipp:
Von in Glitzer getunkten Oberteilen, großen Knöpfen und knallbunten Aufdrucken bekommt ihr Baby nichts mit. Zudem stecken in Besagten die meisten Schadstoffe und Verletzungsgefahren. Besser: Bevorzugt Kleidung aus Naturmaterialien wählen.

Pflegeartikel

Babys kommen erstaunlich sauber zur Welt. Trotzdem gibt es eine Handvoll guter Produkte, die die Pflege Ihres Babys unterstützen. Zum Baden (ca. 1x pro Woche und gern ohne Waschlotion, denn die brauchen Babys nicht) hilft eine Babywanne oder ein Badeeimer. Ein Badethermometer gibt Sicherheit bei der richtigen Temperatur. Für die winzigen Finger- und Fußnägel eine Kindernagelschere (vorne abgerundet) verwenden.

Tipp: 
Teure Öle für Babymassagen können auch durch Kokosöl ersetzt werden.

Stillen

Haben Mütter, denen es vergönnt ist, immer dabei: ihre Brust. Damit die Nahrungsaufnahme für Mutter und Kind angenehm ist, stehen Stillkissen, Still-BHs und Stilleinlagen auf der Einkaufsliste. Für Mamas, die nicht stillen können/wollen/dürfen, gibt es genügend Alternativen, die auch diese Art von „Fütterung“ zu einem schönen und intensiven Erlebnis machen. Pre-Nahrung, Fläschchen und Aufsätze, sowie Sauger- und Flaschenbürste haben von nun an ihren Platz im Haushalt. 

Unterwegs

Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen… und das mit einer der größten und wichtigsten Anschaffungen in der Schwangerschaft: dem Kinderwagen. 
Für alle Wetterlagen ausgerüstet sind Sie mit Regenschutz, Kinderwagen-Sonnen- und Insektenschutz und einem Lammfellsack. Wichtiger Begleiter dabei: Ein Kuscheltier oder Beruhigungstuch. Für ganz viel Mama und Papa: Das Tragetuch oder eine Tragehilfe, in denen das Baby ganz viel Körperkontakt bekommt (gerade in den ersten Monaten besonders wichtig).

Im Auto
Möchten Sie Ihren Liebling im Auto transportieren – was meistens schon ab Krankenhausentlassung der Fall ist – brauchen Sie eine Babyschale. Unbedingt auf die Zulassung achten ((ECE-R129 / i-Size oder ECE-R 44) und prüfen, ob die Babyschale auch fest und sicher im Fahrzeug montiert werden kann. 

Tipp: 
Sonnenschutz für die Fenster im Auto mildern Sonnenstrahlen ab und schützen vor Überhitzung.

Kinderzimmer

Unabhängig davon, ob Ihr kleiner Schatz in Ihrem Schlafzimmer oder in seinem eigenen Zimmer schläft, braucht ein Baby seinen Schlafplatz. Ein Beistellbettchen, das sich direkt ans Elternbett andocken lässt, macht das nächtliche Stillen bequemer. Da Windeln wechseln zur ungekrönten Hauptbeschäftigung junger Eltern zählt, bieten sich zum Wohl Ihres Rückens eine stabile Wickelkommode oder ein Wickeltisch an. Für die Entsorgung der Windeln ist ein Windeleimer oder Mülleimer mit Deckel unter oder neben der Kommode praktisch. Vor allem, wenn Sie anfangen, die Ernährung Ihres Babys umzustellen, ist der kürzeste Weg der Windel zum Eimer von elementarer Bedeutung. Und auf einer qualitativ hochwertigen Matratze und Spannbettlaken ist Ihr Baby bestens gebettet.

Tipp: 
In einem Schlafsack schlafen Babys sicherer als unter einer Decke. 
Zählt für uns nicht zum Gedöns, sondern fällt unter liebevolle Details: Eine Spieluhr und ein Mobile.

Sicherheit

In den ersten Wochen möchten manche Eltern am liebsten jeden Atemzug ihres kleinen Wunders mitverfolgen – Bühne frei für das Babyphone! 

Spielzeug

Großeltern, Freunde und die Lieblingstante in spe müssen jetzt stark sein. Wir machen es wie Pflaster abreißen: Säuglinge brauchen kein Spielzeug. Aber natürlich ist die Vorfreude über alle Maßen groß, sodass besagter Personenkreis (inkl. der werdenden Eltern) schlecht an Kuscheltieren & Co. vorbeigehen können. Hier ist weniger mehr.  Achten Sie bitte dabei auf eine hochwertige Verarbeitung. 
Natürlich schlägt künstlich. Naturmaterialien wie Holz oder Baumwolle sind gesund und haben eine angenehme Haptik. Reizüberflutendes Plastikspielzeug sind für Babys Ohren und Mamas und Papas Nerven oft belastend. Tipp: Immer eine schöne Geschenkidee - Bücher! Sie machen Spaß, fördern das Wortverständnis und erweitern den Wortschatz. | Text: Stefanie Steinbach

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